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Leinenkleider für den Sommer - Nähanleitung

Leinen ist ein Stoff mit sehr angenehmen Trageeigenschaften. Da er im Sommer kühlend wirkt, sind Leinenkleider im Sommer sehr beliebt. Nähen Sie sich ein solches Kleid doch einfach selbst.

Leinenkleider selber nähen ist nicht schwer.
Leinenkleider selber nähen ist nicht schwer.

Was Sie benötigen:

  • Leinenstoff
  • Schnittmuster
  • Nähmaschine
  • großen Bogen Papier
  • Kopierrädchen
  • Stecknadeln
  • Nadel und Faden

Sich ein Kleid für den Sommer selbst zu nähen ist mit dem richtigen Schnitt gar nicht so schwer. Wenn Sie nun auch noch den richtigen Stoff verwenden, wie Leinen, haben Sie lange Freude an Ihrem Kleid. Leinenkleider sind ideal für heiße Sommertage.


Leinen für den Sommer

  • Leinen ist die älteste Textilfaser der Menschheit. Schon sehr früh war bekannt, wie robust die Faser ist. In ägyptischen Gräbern fanden Archäologen Mumien, die in Leinentücher gewickelt wurden.
  • Neben der hohen Reißfestigkeit hat Leinen weitere hervorragende Eigenschaften. So nimmt der Stoff sehr viel Feuchtigkeit auf und gibt diese auch schnell wieder ab. Leinen wirkt antibakteriell, so dass sich selbst im Sommer, wenn Sie schwitzen, nicht so schnell unangenehmer Geruch entwickelt. Auf Grund dieser Eigenschaft tragen sich Leinenkleider auch angenehm direkt auf der Haut. 
  • Leinen wird aus der Flachsfaser gewebt. Diese ist innen hohl und bewirkt die angenehmen Trageeigenschaften. Es ist nachgewiesen: im Sommer kühlt Leinen angenehm auf der Haut.
  • Leinenkleider für den Sommer sind eine langlebige Investition. Die Mühe, sich ein solches Kleid zu nähen lohnt auf jeden Fall.

Leinenkleider ohne Ärmel selbst nähen – Anleitung

  1. Zunächst benötigen Sie einen passenden Schnitt. Unter Schnittmusterversand.de ( http://www.schnittmusterversand.de/ ) finden Sie eine große Auswahl an Kleiderschnitten. Ein ärmelloser Schnitt ist für Anfänger geeignet. Achten Sie auf Ihre Größe.
  2. Nun übertragen Sie den Schnitt auf eine großen Bogen Papier oder Zeitung, indem Sie mit dem Kopierrädchen die Linien Ihres Schnittes nachfahren. Vergessen Sie nicht die Linien für die Abnäher oder ähnliches. 
  3. Anschließend schneiden Sie die einzelnen Teile aus und beschriften diese wie auf dem Schnittmusterbogen.
  4. Für das Zuschneiden des Stoffes eignet sich ein großer Tisch. Ordnen Sie die Papierteile so auf dem Leinen an, dass Sie möglichst wenig Verschnitt haben. Achten Sie auf den Fadenverlauf. Er wird oft auf dem Schnittmusterbogen angegeben. Stecken Sie die Papierteile fest, und zeichnen Sie mit Schneiderkreide die Linien nach. Markieren Sie auch die Abnäher auf den Stoff. Als Nahtzugabe nehmen Sie zwei bis drei Zentimeter mehr und am Saum etwa vier bis fünf Zentimeter.
  5. Nun werden mit dem Zickzack-Stich Ihrer Nähmaschine alle Stoffränder versäubert (auf der rechten Seite des Stoffes nähen). 
  6. Wenn Sie unsicher sind, ob das Kleid passt, können Sie alle Teile locker zusammenheften. Probieren Sie, ob noch etwas geändert werden muss. 
  7. Wenn das Kleid richtig sitzt, nähen Sie nun alle Teile mit geradem Stich zusammen. Gehen Sie immer paarweise vor. Also zuerst die zwei Abnäher, wenn welche vorhanden sind, dann die Schultern und als letztes die Seitennähte. Da die Nähte nach innen gehören, legen Sie die Teile so, dass immer die rechten Stoffseiten aufeinander liegen.
  8. Bügeln Sie nun die Nähte auseinander. 
  9. Als nächstes werden die Ärmelausschnitte und der Halsausschnitt umgenäht. Bei Rundungen müssen Sie den einzuschlagenden Stoff an einigen Stellen einschneiden. Nähen Sie hier sehr sorgfältig, senn diese Nähte sind sichtbar.
  10. Zuletzt wird der Saum umgenäht. Wenn die Naht nicht sichtbar sein soll, müssen Sie vorsichtig mit der Hand nähen. Dabei wird der Faden nie ganz durch den Stoff durchgestochen, sondern geht nur minimal in den Stoff, so dass eine beinahe unsichtbare Naht entsteht. Sie können aber auch eine gerade Naht mit der Maschine nähen.


Leinenkleider für den Sommer kombinieren

  • Ein schlichtes, ärmelloses Kleid können Sie vielfach kombinieren. Tragen Sie einen Blaser dazu oder eine Strickjacke, wenn es kühl wird. Selbst ein Pullover passt zu dem natürlichen Material. Naturfarbenes oder weißes Leinen kombinieren Sie einfach mit Ihrer Lieblingsfarbe.
  • Mit bunten Tüchern oder Ketten sorgen Sie für zusätzliche Abwechslung.
  • Leinenkleider für den Sommer können Sie zur Grundausstattung Ihrer Garderobe zählen. Das edle Material und ein schlichter Schnitt zeugen von gutem und zeitlosem Stil. Damit sind Sie immer richtig angezogen.
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