Organisieren Sie das familiäre Beisammensein nach der Beerdigung

  1. Geben Sie den Leuten, die Sie zum Leichenschmaus einladen wollen, rechtzeitig Bescheid, wann und wo das Treffen stattfindet und ob es sich um ein richtiges Essen oder um Kaffee und Kuchen handelt. Während der Beerdigung ist die Bekanntmachung möglicherweise etwas spät, aber nicht ausgeschlossen.
  2. Wenn Verwandte mit längerer Anreise anwesend sind, ist es eventuell notwendig, Übernachtungsmöglichkeiten zu organisieren. Sprechen Sie sich mit den betreffenden Angehörigen ab.
  3. Reservieren Sie in der Nähe des Friedhofs ein Lokal. Sie können die Gedenkrunde auch bei sich zu Hause ausrichten, sofern Ihre persönlichen Verhältnisse das zulassen. Bei einer großen Anzahl von Gästen könnte es eng werden.

Das ist der Hintergrund des Leichenschmauses

  • Sinn und Zweck des Leichenschmauses ist es, des Verstorbenen zu gedenken. Sein Leben und Tod wird Hauptgesprächsthema der Runde sein. Er symbolisiert, dass das Leben nach dem Tod weitergeht.
  • Das gemeinschaftliche Zusammensein nach dem Begräbnis wird meist von der Familie des Verstorbenen ausgerichtet. Die Familie übernimmt auch die Rechnung.
  • Es darf während der Runde durchaus gelacht werden. Das ist dem Verstorbenen gegenüber nicht respektlos oder unhöflich. Eine zwanglose Runde ist sicher das, was er wollte. Die Pietät ist gewahrt, solange das Ganze nicht in einem Saufgelage ausufert.
  • Sie sollten auf jeden Fall alle nahen Verwandten einladen, auch wenn das Verhältnis möglicherweise nicht so intensiv ist, damit sich niemand ausgegrenzt fühlt.
  • Vermeiden Sie das Thema Erbschaft, denn es könnte zu unangenehmen Streitigkeiten zwischen den Hinterbliebenen kommen.

Der Leichenschmaus ist eine übliche und verbreitete Art und Weise, einem Verstorbenen zu gedenken. Nutzen Sie die Gelegenheit und frischen vielleicht den ein oder anderen Kontakt mit der Verwandtschaft wieder auf. Möglicherweise können Sie sogar familiäre Probleme aus längst vergangenen Zeiten aus der Welt schaffen.