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Ledersitze reinigen - so wird das Leder im Auto sauber

Ledersitze reinigen - so wird das Leder im Auto sauber2:24
Video von Günther Burbach2:24

Autositze werden stark strapaziert und verschmutzen mit der Zeit, so dass eine intensive Reinigung unumgänglich ist. Ledersitze sind im Vergleich robuster, doch auch sie müssen in regelmäßigen Abständen gereinigt werden, weil gerade helles Leder beispielsweise zu Verfärbungen neigt.

Was Sie benötigen:

  • Bürste bzw. Staubsauger
  • Lederreinigungsmittel
  • Lederpflege
  • sauberes Baumwolltuch

Viele Flecken lassen sich von Leder einfach abwischen, während sie in Stoff längst eingezogen wären. Damit das Leder lange ansehnlich bleibt, braucht es jedoch regelmäßige Pflege.

Ledersitze von Anfang an reinigen und pflegen

  • Entfernen Sie zunächst mit einem Tuch, einer Bürste und einem Staubsauger die oberflächlichen Verschmutzungen, sonst kann es passieren, dass diese durch das Pflegemittel eingeschlossen werden. Dann fällt die Entfernung natürlich bedeutend schwerer.  
  • Um die Haltbarkeit der Ledersitze zu verbessern, sollten Sie von Anfang an, also auch gleich nach dem Kauf, gepflegt werden. So lässt sich der Alterungsprozess besonders wirkungsvoll hinauszögern. Eine gründliche Reinigung und Pflege sollte wenigstens zweimal im Jahr stattfinden. Das Leder trocknet sonst langsam aus und wird spröde.
  • Helles Leder ist besonders empfindlich. Durch den Auftrag eines falschen Pflegemittels können hier Verfärbungen und Flecken entstehen, die sich nur schwer entfernen lassen. Testen Sie ein neues Pflegemittel deshalb zunächst an einer unauffälligen Stelle, bevor Sie es großflächig auftragen und beachten Sie unbedingt die Gebrauchsanleitung.
  • Um den Überschuss an Pflegemittel aufzunehmen und die Oberfläche zu polieren, eignet sich am besten ein weiches Baumwolltuch.

So wird Leder im Auto wieder sauber

  • Speziellen Reiniger zur Behandlung von Leder erhalten Sie im Fachhandel. Greifen Sie nicht auf Hausmittel zurück, sondern benutzen Sie ein professionelles Mittel. Lassen Sie es über Nacht einziehen und polieren Sie die Sitze danach erneut mit einem frischen Baumwolltuch, damit auch alle Rückstände beseitigt werden.
  • Kleinere Risse im Leder verdecken Sie mit Lederfarbe. Die erhalten Sie im Fachgeschäft im zu Ihren Ledersitzen passenden Farbton. Die Bezeichnung des genauen Farbtons erhalten Sie vom Hersteller des Fahrzeugs.
  • Größere Schäden, wie beispielsweise Brandlöcher, lassen sich nur in einer Fachwerkstatt wirkungsvoll beheben. Den Profis gelingt es in vielen Fällen Beschädigungen beinahe unsichtbar werden zu lassen.

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