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Lavendelheide richtig pflegen

Schon ab März fällt die Lavendelheide durch ihre frühen, glockenartigen Blüten und ihren herrlichen leuchtend roten Laubtrieb auf. Schon wenige Wochen später ist die Farbenpracht vergrünt. Die Lavendelheide wird oft als Heckenpflanze bevorzugt, eignet sich jedoch ebensogut als Solitärpflanze und ist pflegeleicht.

Auch hier passt eine Lavendelheide hin.
Auch hier passt eine Lavendelheide hin.

Was Sie benötigen:

  • Halbschatten
  • humusreicher aber wasserdurchlässiger, saurer Boden

Die Lavendelheide verlangt nicht viel

  • Die Lavendelheide wird auch Schattenglöckchen oder Riesenkrautheide genannt und kann bis zu drei Metern hoch und breit wachsen. Zwar gehört sie zu der Familie der Heidekrautgewächse, wird jedoch ähnlich wie Rhododendren oder Azaleen kultiviert.
  • Man kennt in Europa zwei verschiedene Arten von Lavendelheide: die amerikanische (Pieris floribunda), die zwischen 1 - 2,5 m hoch wächst, und die japanische(Pieris japonica) mit einer Wachshöhe bis zu 4 m.
  • Im halbschattigen Standort fühlt sich Lavendelheide am wohlsten und bei einem schattigen Standort muss mit einer etwas geringeren Blütenpracht gerechnet werden. Zwar ist Lavendelheide nicht so frosthart wie Lorbeer, jedoch übersteht sie an wind- und frostgeschützen Plätzen auch einen frostigen Winter.
  • Lavendelheide bevorzugt einen kalkfreien, feuchten, wasserdurchlässigen und humusreichen, sauren Boden. Durch Torf und Rindenhumus lässt sich der pH-Wert des Gartenbodens aufbessern. Am besten nehmen Sie eine Bodenprobe und lassen diese bei einer Raiffeisengenossenschaft untersuchen. Verdichteten Boden sollten Sie auf jeden Fall auflockern.
  • Weil sich Lavendelheide sehr gut schneiden lässt, wird sie oft als Hecken- bzw. Sichtschutzpflanze verwendet. Schneiden Sie Lavendelheide direkt nach der Blüte, bevor die verblühten Blütenstände ihre Samen aussetzen.
  • Düngen Sie Lavendelheide nicht mit mineralischem Fertigdünger. Das verträgt die Pflanze sehr schlecht. Sie geht dabei schnell an Überdüngung ein. Sie können aber paar wenige Hornspäne in den Boden einarbeiten. Verwenden Sie nur sehr schwach konzentrierten, organischen Dünger.
  • Als Faustregel bei der Lavendelheide gilt, dass zu viel Sonne oft zu Verbrennungen der Blätter führt und eine Überdüngung die Pflanzenwurzeln verbrennt. Von Insekten wird die Pflanze aufgrund eigener abstoßender Bestandteile eher nicht befallen.
  • Wenn Sie Kinder haben, sollten Sie darauf achten, dass diese ihre Hände nicht in den Mund stecken, nachdem sie die Lavendelheide in der Hand hatten, denn die Pflanze enthält einige Giftstoffe, die Erbrechen, Juckreiz und Übelkeit hervorrufen können.



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