- 24.11.2011 Andrea Theile
Für Ihr Kind ein Laufrad zu kaufen, ist bei der großen Auswahl gar nicht so einfach. Sie sollten einiges beachten, um für Ihr Kind das beste auszusuchen.
So kaufen Sie das richtige Gefährt
Bei Laufrädern gibt es große Unterschiede und nicht jedes ist für Ihr Kind geeignet.
- Die meisten Laufräder bestehen aus Holz oder Metall, aber auch Plastik hält schon mal als Material her. Am stabilsten von allen ist Metall. Leider haben die meisten Metallräder ein höheres Gewicht als Holz. Wenn Sie ein Laufrad mit guter Qualität wählen, ist es aus Metall und trotzdem leicht.
- Auch auf die Räder sollten Sie achten. Sind sie aus Vollgummi oder mit Luftbereifung, federn sie Unebenheiten gut ab. Bei kugelgelagerten Rädern benötigt Ihr Kind weniger Kraft.
- Gut ist es, wenn Sie ein Laufrad mit höhenverstellbarem Sitz und Lenker wählen, so können Sie es immer optimal auf die Größe Ihres Kindes abstimmen.
- Ein gegrenzter Lenkereinschlag kann Ihr Kind vor gefährlichen Unfällen schützen.
- Einige Laufräder haben zusätzlich eine Handbremse. Überlegen Sie, ob Sie den Umgang damit Ihrem Kind zutrauen. Lernen die Kinder den Umgang mit der Handbremse bereits beim Laufrad, fällt es ihnen später beim Fahrrad leichter, diese Bremse einzusetzen.
- Sie können auch ein Laufrad für Ihr Kind kaufen, bei dem Sie später die Pedale nachrüsten können. Das hat den Vorteil, dass Ihr Kind sich nicht extra umgewöhnen muss. Außerdem brauchen Sie dann nicht noch zusätzlich ein kleines Fahrrad kaufen.
Das sollten Sie beim Laufradfahren beachten
- Lassen Sie Ihr Kind niemals ohne Helm fahren. Mit dem richtigen Schwung bekommt das Laufrad eine Geschwindigkeit, wie beim Fahrradfahren.
- Ihr Kind sollte niemals auf der Straße, sondern immer auf dem Gehweg fahren, und zwar auf der von der Straße abgewandten Seite.
- Wählen Sie gerade am Anfang Strecken aus, die nicht stark abschüssig sind. An einem Berg kann Ihr Kind eine Geschwindigkeit bekommen, die es womöglich nicht beherrscht.