- 18.03.2011 Anette Magin
Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, ein Haus zu erwerben, haben Sie sich sicher schon überlegt, woher Sie die Mittel zur Finanzierung des Kaufpreises erhalten und wie Sie diese ggf. zurückzahlen. Doch wie errechnen Sie, was durch die Immobilie sonst noch an regelmäßigen Belastungen auf Sie zukommt?
Bestimmen Sie die laufenden Kosten für Ihr Haus
- Sortieren Sie Ihre Unterlagen und Rechnungen, die das Haus betreffen, wie z.B. Energieversorgung, Versicherungen, Grundsteuerbescheide usw.: Was sind monatlich wiederkehrende Kosten, was wird viertel- oder halbjährlich belastet, welche Forderungen kommen einmal im Jahr usw. So erhalten Sie einen Gesamtüberblick.
- Vergessen Sie nicht, erforderliche Reserven für anfallende Reparatur- und Wartungsarbeiten mit einzukalkulieren! Dieser Posten wird oft unterschätzt. Eine Dachdeckerrechnung oder ein Wasserrohrbruch kann leicht in die Tausende gehen!
- Nun können Sie die anfallenden Kosten für Ihr Haus auf das Jahr hoch- oder die monatliche Belastung herunterrechnen. In einem Monatsbetrag müssten dann z.B. anteilig die Beträge, die als Reserve vorgesehen sind, mit enthalten sein, evtl. als Dauerauftrag auf ein „Renovierungskonto“.
- So erhalten Sie einen aussagefähigen Betrag, mit dem Sie kalkulieren können. Im Zweifelsfalle gilt: Die Kosten lieber etwas großzügiger kalkulieren, als zu knapp. Am Haus ist fast immer etwas zu tun. Es ist besser, am Ende des Jahres aus einem gut gefüllten Renovierungskonto ein paar andere Löcher stopfen zu können, als mitten im Jahr festzustellen, dass die Urlaubskasse für eine Handwerkerrechnung herhalten muss!