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Laufband ohne Motor - so gelingt das Training auf dem mechanischen Gerät

Es ist allgemein bekannt, dass nur durch Ausdauersport die Fettreserven verbrannt werden. Nicht jeder mag sich aber unter die überall zu findenden Jogger mischen, sondern trainiert lieber zu Hause. Doch wer hat schon ein voll automatisches Laufband zu Hause herumstehen? Ein Laufband ohne Motor tut es auch. Wenn Sie wissen möchten, wie Ihnen das Training auf einem mechanischen Gerät gelingen kann, dann lesen Sie hier weiter.

Am Anfang benötigen Sie Kraft!
Am Anfang benötigen Sie Kraft! © Marianne_J. / Pixelio

Unterschied zwischen einem Laufband ohne Motor und einem elektrischen Laufband

  • Der Unterschied besteht nicht nur in der Tatsache, wie der Name es auch schon aussagt, dass das eine Laufband elektrisch betrieben wird und das andere mechanisch. Der wesentliche Unterschied besteht in der Art Ihrer Fortbewegung auf dem Laufband. Auf einem elektrischen Laufband müssen Sie einfach nur laufen, Sie bewegen sich in einem freien Laufstil fort. Um auf einem Laufband ohne Motor laufen zu können, müssen Sie dieses zunächst mit reiner Muskelkraft in Bewegung setzen und anschließend unter dauerndem, wenn auch nicht mehr ganz so hohem, Muskeleinsatz in Bewegung halten. Auf einem Laufband ohne Motor trainieren Sie also nicht nur Ihre Kondition, sondern stärken gleichzeitig auch die Kraft Ihrer Beinmuskeln. 
  • Allerdings ist ein freies Laufen auf diesem Laufband nicht möglich, Sie müssen immer Ihre Hände an den dafür vorgesehenen Halterungen aufsetzen, um die Kraft auf das Laufband übertragen zu können, damit dieses in Bewegung bleibt.
  • Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass Sie bei einem Laufband ohne Motor das Lauftempo immer variieren können. Allein durch die Kraft Ihrer Laufschritte variieren Sie das Tempo und nicht durch die Betätigung eines Knopfes, wie dies bei einem elektrischen Laufband der Fall ist.
  • Bei einem Laufband ohne Motor können Sie das Lauftempo zudem noch stufenlos variieren. Bei einem elektrisch Betriebenen hingegen gibt es nur bestimmte Tempoeinstellungen.

So trainieren Sie mit dem Laufband ohne Motor

  1. Uunächst einmal benötigen Sie einen guten Platz für Ihr Laufband, damit das Laufen auch Freude bereitet und Sie nicht nach kurzer Zeit bereits die Lust verlieren.
  2. Stellen Sie sich auf das Laufband und greifen Sie mit beiden Händen die Griffe, die es bei Laufbändern ohne Motor extra hierfür gibt.
  3. Verlagern Sie nun Ihr Gewicht nach vorne und stützen Sie sich auf Ihren Händen ab. So können Sie mit einem Fuß beginnend, das Laufband nach hinten drücken und somit in Bewegung setzen.
  4. Fahren Sie so abwechselnd mit beiden Füßen fort und gelangen Sie so in die Laufbewegung. Lassen Sie jedoch die Griffe nicht los, da Sie dann Ihr Gewicht nicht mehr nach vorne verlagern und den notwendigen Druck in die Rückwärtsbewegung des Laufbandes ohne Motor nicht mehr ausüben können. Dadurch wird die mechanische Schwungmasse nicht mehr in der Bewegung gehalten.
  5. Beginnen Sie Ihr Training mit einer Laufeinheit von mindestens 20 Minuten, da erst ab diesem Moment Ihr Körper beginnt, überschüssiges Fett abzubauen.
  6. Steigern Sie die Dauer des Laufens und Ihr Tempo stetig, so trainieren Sie Ihre Kondition. Sie werden bald merken, dass sich erste Erfolge einstellen, dass Sie es schaffen, länger zu laufen und auch das Lauftempo zu steigern.
  7. Ein besseres Trainingsergebnis erzielen Sie auf dem Laufband ohne Motor, wenn Sie so oft wie möglich laufen.

Da das Laufen eine natürliche Bewegung ist, ist diese auch so besonders gut zur Konditionssteigerung und zum Fettabbau geeignet. Hierbei spielt es jedoch keine Rolle, ob Sie ein Laufband ohne Motor oder ein elektrisch betriebenes Laufband benutzen.

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