Der Lattenrost Ihres Bettes dient als Unterlage für Ihre Matratze. So wie die Auswahl einer guten Matratze entscheidend für das Schlafwohlbefinden ist, so wichtig ist auch der passende Lattenrost und seine Einstellung. Wie Sie die Einstellung Ihres Lattenrostes vornehmen, liegt an Ihrem individuellen Schlafverhalten.
- 04.05.2011 Ute R. Albrecht
Was Sie benötigen
- Individuellen Lattenrost
Die richtige Einstellung Ihres Lattenrostes
- Die Matratze und der Lattenrost sind wichtig für einen erholsamen Schlaf. Beide sollten nach ungefähr zehn Jahren ausgewechselt werden. Denn genauso wie die Matratze gewährt ein ausgeleierter Lattenrost keinen guten Dienst mehr. Eine weiche Matratze benötigt einen aufwändigeren Lattenrost als eine mit Tonnentaschenfederkern. Denn letztere ist von ihrem Aufbau her selbsttragender als z.B. eine Matratze aus Latex.
- In einem guten Fachgeschäft werden Ihre individuellen Bedürfnisse und Ihr Schlafverhalten berücksichtigt. Lattenroste mit Kautschukkappen sind den Ausführungen aus Kunststoff vorzuziehen. Ein Lattenrost sollte aus mindestens 28 einzelnen Latten bestehen und über eine 5-Zonen-Einteilung verfügen. Damit können Kopf-, Schulter-, Lenden-, Hüft- und Beinzonen spezifisch eingestellt werden.
- Es gibt einfache Lattenroste aus Holz, die platzsparend aufgerollt transportiert und gegebenenfalls auch gelagert werden können. Die mit einem Kunststoffband verbundenen Holzleisten werden aufgerollt und in das Bett eingelegt. Sie sind für alle Matratzenarten geeignet. Allerdings lässt sich hier auch nichts verstellen.
- Daneben gibt es die manuell verstellbaren Lattenroste. Hier lassen sich Kopf- und Fußteil individuell einstellen. Die Einstellung erfolgt per Hand, es lassen sich 1/3 der gesamten Liegefläche in verschiedenen Abstufungen variieren. Wenn Sie im Bett gerne lesen oder ein ausgiebiges Sonntagsfrühstück genießen wollen, ist diese Funktion äußerst praktisch.
- Wenn Sie einen Lattenrost besitzen, bei dem sich jede einzelne Leiste für die betreffenden Körperzonen passend einstellen lässt, müssen Sie die verschiebbaren Spanner variieren. Je weiter die Schieber nach außen gestellt werden, desto härter beziehungsweise unterstützender ist die Einstellung des Lattenrostes. Wenn Sie Ihren Lattenrost weicher einstellen möchten, so werden die Schieber nach innen geschoben. Dies empfiehlt sich für den Schulterbereich sowie den Gesäß-, Hüft- und Beckenbereich. Diese Zonen sollten sich absenken lassen und müssen somit weicher eingestellt werden. Alle übrigen Zonen sollten härter eingestellt sein.
- Die Einstellung richtet sich auch nach Ihrem Körpergewicht. Je schwerer Sie sind, desto weiter sollten Sie die Schieber Ihres Lattenrostes nach außen setzen. Die Einstellung der Schieber sollte angefangen vom Becken bis zum Schulterbereich V-förmig aufgebaut sein. Gegebenenfalls erhalten Sie auch spezielle Lattenroste für Übergewichtige mit zusätzlicher Verstärkung.
- Wenn Sie Bauchschläfer sind, sollten Sie die Einstellung so vornehmen, dass der Lattenrost im Beckenbereich härter ist. Damit vermeiden Sie ein Hohlkreuz im Schlaf. Als Seitenschläfer sollten Sie Ihren Lattenrost im Bereich der Schulterpartie weicher einstellen, somit vermeiden Sie unnötigen Druck. Die richtige Lattenrosteinstellung für Rückenschläfer sollte im Kopf- und Beckenbereich weicher sein.
- Elektrisch verstellbare Lattenroste mit sind mit einem Elektromotor ausgerüstet und müssen ebenso wie herkömmliche Lattenroste den richtigen Härtegrad des Benutzers aufweisen. Solch eine Variante ist kostspieliger und sollte eine Netzfreischaltung besitzen, damit Sie zusätzlichen Elektrosmog vermeiden können.