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Larven bestimmen - so erkennen Sie Insektenarten

Wenn Sie in Ihrem Garten Larven finden, drängt sich die Frage auf, zu welcher Insektenart diese gehören. Bestimmen Sie Larven, um herauszufinden, ob ein Insektenbefall Ihres Gartens bevorsteht oder Sie die Larve einer harmlosen Art entdeckt haben.

Anhand der Larven erkennen Sie Insektenarten.
Anhand der Larven erkennen Sie Insektenarten.

Welches Imago gehört zur Larve? - bekannte Arten

  • In der Biotonne oder auf verwesenden Tierkadavern hat sicherlich schon jeder einmal Fliegenlarven beobachtet. Zahlreiche Arten legen Ihre Larven in Aas oder verwesendem Pflanzenmaterial ab. Zweiflüglerlarven, speziell die der Fliegen, werden auch als Maden bezeichnet. Maden sind oft vorne spitz und hinten etwas breiter. Maden einiger Arten verfügen über beinartige Fortbewegungsorgane, andere, die in Substrat leben, haben keinerlei solcher Stummel-Fortsätze. Die Farbe der Maden reicht von weißlich Beige bis Hellgrau. Die Maden werden, je nach Art, 7 bis 11 mm lang.
  • Wenn Sie große Mengen von Fliegenlarven vorfinden, können Sie diese loswerden, indem Sie diese samt des Substrates, von dem sich diese ernähren, entsorgen.

Larven-Fundorte - anhand des Lebensraums die Art bestimmen

Einige Larven können Sie mittels des Fundortes bestimmen.

  • Die Larven vieler Bockkäfer-Arten ernähren sich von Holz. Einige Arten leben in morschem Holz, andere befallen auch Frischholz. Die Larven dieser Käfer haben oft kräftige Mandibeln und an der Körperseite der Larven befinden sich Wulste, mit denen sie sich in den ausgefressenen Kanälen im Holz fortbewegen können. Viele Bockkäfer-Larven zählen zu den Schädlingen, die auch Baumbestände gefährden oder Bauteile aus Holz so stark zerstören, dass diese bruchfällig werden.
  • Raupen finden Sie oft an der jeweiligen Fraßpflanze vor. Im Gegensatz zu den Schmetterlingen haben die Raupen oft starke Mundwerkzeuge und kurze Fühler. Der Körper der Raupen teilt sich meistens in kurze Abschnitte.
  • Einige Raupen tragen eine auffällige Warntracht. Sie signalisieren ihren Fressfeinden damit Gefährlichkeit. Manche dieser Arten sind tatsächlich für Fressfeinde ungenießbar, da sie sich von giftigen Pflanzen ernähren und zum Teil übel riechende Substanzen absondern können. Die Raupe des Bärenspinners trägt Ihren Namen durch die fellartige Behaarung einiger Arten. Einige Bärenspinner-Raupen haben auch ein auffälliges Streifen- oder Punktemuster.
  • Der Kohlweißling hat helle, grünlich-gelbliche Raupen, die leicht behaart sind und an jedem Segment ein dunkles, symmetrisches Fleckmuster besitzen, anhand dessen Sie diese bestimmen können. Die Raupen des Kohlweißlings fressen mit Vorliebe Kohlpflanzen.
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