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Lanugobehaarung bei Babys - Wissenswertes

Die erste Körperbehaarung - noch im Mutterleib - des Menschen ist die Lanugobehaarung. Hier finden Sie Wissenswertes rund um die Lanugobehaarung bei Babys.

Ab dem 4. Schwangerschaftsmonat wächst die Lanugobehaarung.
Ab dem 4. Schwangerschaftsmonat wächst die Lanugobehaarung.

Entwicklung und Eigenschaften der Lanugobehaarung

  • Der Begriff "Lanugo" stammt von dem lateinischen Wort "lana", welches "Wolle" bedeutet. Eine andere Bezeichnung für Lanugobehaarung lautet daher auch "Wollhaar". 
  • Die Lanugohaare sind flaumartig und sehr weich. Sie sind kurz und nicht pigmentiert, und wirken daher blond. 
  • Die Lanugobehaarung bildet sich beim Fetus im 4. Schwangerschaftsmonat aus. Bis zum Ende der Schwangerschaft gehen die Haare normalerweise wieder aus. 
  • Wenn ein Baby nach der Geburt noch Lanugohaare besitzt, kann dies ein Zeichen der Unreife sein. Besonders häufig besitzen früh geborene Babys noch den charmanten, weichen Pelz. Nach einigen Wochen fallen aber auch ihnen die Lanugohaare aus. 
  • Es ist grundsätzlich auch kein Anzeichen für eine starke Körperbehaarung im Erwachsenenalter, wenn Babys mit Körperhaaren geboren werden. 

Falls Sie konkrete Fragen haben, die die Körperhaare Ihres Babys betreffen, können Sie sich an Ihre Hebamme oder den Kinderarzt wenden. 

Die Funktion der Lanugohaare

  • An den Wurzeln der Lanugohaare sitzen Talgdrüsen. Diese produzieren die "Vernix caseosa", die sogenannte Käseschmiere. 
  • Die Lanugobehaarung sorgt neben der Produktion der Käseschmiere auch dafür, dass diese besser an der Haut haften kann. 
  • Zusammen bilden Lanugobehaarung und Käseschmiere eine schützende Schicht, die verhindert, dass das Fruchtwasser die dünne und empfindliche Haut des Fetus aufweichen kann. 
  • Es wird vermutet, dass die Lanugohaare sogar nach ihrem Ausfallen noch eine wichtige Funktion erfüllen: Zusammen mit dem Fruchtwasser nehmen die Feten die Härchen auf. Sie regten dann die Darmbewegungen an und bilden einen Teil des Mekoniums. 
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