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Laktoseintoleranz bei Säuglingen - so klappt's mit der Ernährung

Eine Laktoseintoleranz bei Säuglingen wird meist nur schwer festgestellt und bedarf bei der Behandlung auch viel Geduld. Ärzte geben aber meistens einen Kurs hinsichtlich richtiger Ernährung.

Eine Laktoseintoleranz ist schmerzhaft.
Eine Laktoseintoleranz ist schmerzhaft.

Was Sie benötigen:

  • sensitive Babymilch
  • Sojaprodukte
  • laktosefreie Milch
  • Kalziumtabletten
  • kalziumreiche Lebensmittel

Wenn Säuglinge eine Laktoseintoleranz haben, stellt sich bei der Ernährung ein großes Problem ein. Woran viele Mütter nicht denken, ist, dass sie mit ihrer eigenen Ernährung die Allergiestoffe in die Muttermilch abgeben. Eine Ernährungsberatung von einem Kinderarzt ist unumgänglich, nur so kann man die Bauchbeschwerden des Säuglings auch auf Dauer verhindern.

Laktoseintoleranz bei Babys behandeln

  • Wenn Sie noch stillen, sollten Sie nur Sojaprodukte zu sich nehmen. Da bei Säuglingen aber die Laktoseintoleranz meist noch nicht so stark ausgeprägt ist, können Sie auch Milch mit einem niedrigen Laktosewert trinken.
  • Um den Kalziumbedarf des Kindes, das noch gestillt wird, zu decken, sollten Sie Kalziumtabletten einnehmen oder viel Brokkoli, Grünkohl und Tofu essen. Trinken Sie außerdem Mineralwasser mit einem hohen Kalziumgehalt.
  • Wird das Baby mit der Flasche gefüttert oder bekommt es schon Beikost, können Sie den Kalziumbedarf auch über diese Lebensmittel decken. Außerdem kann der Kinderarzt Ihnen ein Kalziumpräparat verordnen. Dieses wird dann in der Trinkflasche aufgelöst und so dem Baby zugeführt. Bei Beikost können Sie natürlich auch Gläschen mit Brokkoli anbieten. Den Tee könnten Sie mit kalziumhaltigem stillen Mineralwasser zubereiten. Fragen Sie aber erst den Kinderarzt, wie hoch der Kalziumbedarf des Babys ist.
  • Der Säugling wird wahrscheinlich auch keine normale Babymilch vertragen. Es gibt aber eine sensitive Babymilch, BEBA Sensitive, welche speziell auf Verdauungsprobleme und Laktoseintoleranz abgestimmt ist. Sie kostet zwar etwas mehr, hilft aber dem Baby.
  • Achten Sie darauf, laktosefreie Milchprodukte zu kaufen. Bei ihnen wurde der Milchzucker bereits technologisch gespalten. 

Eine Laktoseintoleranz bei Säuglingen ist immer schwer zu diagnostizieren. Sie schreien, haben Durchfall oder Verstopfung, erbrechen sich und haben Bauchschmerzen. Woher diese Beschwerden aber kommen, wissen viele Eltern nicht gleich und gehen meist erst nach verstrichener Zeit zu einem Arzt. Lassen Sie das Baby lieber so schnell wie möglich testen, wenn es nach dem Essen diese Symptome aufweist!

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