- 15.07.2011 Martin Lembke
- Polierwatte
Lackpolitur versiegelt die Oberfläche des Autolacks. Dadurch wird er langfristig vor Witterungseinflüssen geschützt. Das Auto zu polieren, macht zwar viel Arbeit, aber der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall. Sie müssen dabei allerdings einiges beachten.
So arbeiten Sie mit Lackpolitur
- Das Auto muss sauber und trocken sein. Es empfiehlt sich also, zuerst durch eine Waschanlage zu fahren, um das Fahrzeug gründlich zu reinigen.
- Nachdem der Lack wieder trocken ist, sollten Sie einen schattigen Platz suchen. Lackpolitur trocknet bei direkter Sonneneinstrahlung nämlich viel zu schnell an.
- Sie beginnen dann, die Lackpolitur aufzutragen. Zuerst kommt das Dach dran, dann arbeiten Sie sich langsam nach unten.
- Sie nehmen ein Knäuel Polierwatte und geben ein wenig Lackpolitur darauf. Dann verreiben Sie die Politur gleichmäßig auf der Oberfläche des Lacks. Das sollten Sie mit kreisenden Bewegungen machen. Der Lack sieht danach meistens etwas milchig aus. Das ändert sich aber, sobald Sie nachpolieren.
- Nach einer kurzen Trocknungsphase müssen Sie dann mit einem sauberen Knäuel Polierwatte den Lack polieren. Das müssen Sie so lange machen, bis die Oberfläche glänzt und keine Schlieren mehr erkennbar sind.
- Sie sollten die Lackpolitur nicht gleich auf das gesamte Fahrzeug auftragen. Besser ist es, kleinere Bereiche komplett fertigzustellen. Die Politur sollte nämlich nicht zu stark antrocknen.
Beim Auftragen der Lackpolitur müssen Sie unbedingt darauf achten, dass Sie nicht versehentlich Teile aus Kunststoff oder aus Gummi verunreinigen. Auf derartigen Materialien kann die Politur dauerhafte Flecken hinterlassen.
In der Regel reicht es aus, wenn Sie Ihr Fahrzeug zweimal pro Jahr mit Lackpolitur behandeln.