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Lack polieren beim Auto - das sollten Sie bei der Handpolitur beachten

Wer sein Auto liebt, der poliert. Möchte man den Lack selbst polieren, kann man vieles falsch machen. Vor allem bei neueren Pkw sollte man besonders behutsam vorgehen, damit das Ergebnis wie gewünscht ausfällt.

Das Auto vor dem Polieren waschen
Das Auto vor dem Polieren waschen

Was Sie benötigen:

  • Polierwatte
  • Lackreiniger
  • Autopolitur
  • Geduld

Für viele Menschen ist die Autopflege enorm wichtig, und ein schön glänzender Pkw ist zugegeben schon eine Augenweide. Bei der Politur gibt es aber einiges zu beachten -  meistens ist es nicht damit getan, einfach nur ein Mittel aufzutragen und das Auto mit einem Tuch abzureiben.

Lack am Auto polieren: Die richtige Vorbereitung

  • Lack sollten Sie nicht bei direkter Sonneneinstrahlung polieren. Das Ergebnis wird dann nicht so schön, da die Politur zu schnell eintrocknet.
  • Suchen Sie sich für die Autopolitur lieber einen schattigen Platz oder warten, bis der Himmel bedeckt ist. Regen ist natürlich genauso unvorteilhaft.
  • Sehen Sie sich zuerst den Wagen genau an: Ist der Lack noch überall gleichmäßig glänzend, können Sie sofort mit der Politur beginnen. Stellen Sie bitte noch sicher, dass der Wagen sauber ist und man ihm nicht ansieht, dass er vielleicht seit Monaten sein Dasein unter einem blühenden Baum verbracht hat.
  • Bei älteren Fahrzeugen gibt es oft leichte Farbtonunterschiede, milchige matte Stellen im Lack und evtl. sogar Kratzer. In diesem Fall sollten Sie als Erstes einen Lackreiniger verwenden.
  • Geben Sie dafür etwas von dem Reiniger auf die Polierwatte und tragen ihn auf einer matten Stelle auf. Behandeln Sie diese Stelle, indem Sie kreisende Bewegungen ausführen.
  • Auf der Watte werden Sie sehr schnell die Farbe des Autolacks wiederfinden - das liegt daran, dass diese Reiniger sehr feine Schleifpartikel enthalten, um die oberste Lackschicht abzutragen.
  • Bearbeiten Sie vorsichtig das gesamte Auto (natürlich nur die lackierten Bereiche) und lassen das Mittel trocknen. Anschließend entfernen Sie eventuelle Reste des Reinigers mit sauberer Watte. 
  • Verwenden Sie schon während der Reinigung immer wieder frische saubere Watte, Sie können den Wattebausch natürlich auch erst mal wenden.
  • Seien Sie an Ecken und kantigen Teilen der Karosserie extrem vorsichtig! Sonst kann es schnell passieren, dass Sie zu viel Lack entfernen.
  • Ist diese mühselige und zeitintensive Arbeit geschafft, geht es endlich ans eigentliche Polieren. 

Autopolitur richtig auftragen

  • Achten Sie darauf, nur eine Politur zu kaufen, die man auch auf anderen Materialien anwenden darf. Kunststoff- und Gummiteile könnten sonst unansehnlich fleckig werden.
  • Seien Sie immer skeptisch, wenn ein neues Wundermittel auf den Markt kommt, für das übermäßige Versprechungen gemacht werden - solche Mittelchen können sehr aggressiv sein und unnötig den Geldbeutel strapazieren. Greifen Sie lieber auf Altbewährtes zurück.
  • Beginnen Sie immer oben (also beim Autodach) mit dem Auftragen der Politur und arbeiten sich dann über die Seiten, die Motorhaube usw. nach unten vor.
  • Wenn das Mittel auf den ersten großen Flächen getrocknet ist, können Sie mit dem sanften Polieren des Lacks weitermachen.
  • Verwenden Sie immer frische Watte und achten auf sachte, kreisende Bewegungen.
  • Denken Sie auch an Chromteile und den Falzbereich der Türen.
  • Falls auch nach der Politur noch einige matte Stellen im Lack sichtbar sind, können Sie diese noch mit einer Schleifpolierpaste behandeln. Lassen Sie sich dazu am besten im Geschäft beraten (Laden für Autozubehör oder Werkstätten). 
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