Kupfer reinigen - so klappt´s

Kupfer oxidiert an Sauerstoff zu Kupferoxid. Kupfer oxidiert an Sauerstoff zu Kupferoxid.
Schöne antike Kupfergefäße aus Großmutters Zeiten dienen gut zu Dekorationszwecken, allerdings laufen sie mit der Zeit an und verlieren ihren typischen Kupferglanz. Dagegen helfen aber glücklicherweise einige althergebrachte Hausmittel, mit denen Sie Kupfer reinigen können.
Anne Fritsch
16.08.2010 Anne Fritsch
Themen der Anleitung Haushalt Kupfer Reinigung Säure
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • Salz
  • Essigkonzentrat/Essig
  • Wasser
  • Zitrone
  • An Sauerstoff oxidiert Kupfer mit der Zeit zu Kupferoxid, welches für die Verfärbung verantwortlich ist. Um diesen Vorgang rückgängig zu machen, benötigen Sie säurehaltige Reinigungsmittel, die Sie ganz einfach selber herstellen können.
  • Eine Möglichkeit zur Reinigung Ihres angelaufenen Kupfers ist die Anwendung einer Reinigungslösung aus Wasser, Essig und Salz. Dazu geben Sie 100 Milliliter Essigkonzentrat in 600 Milliliter Wasser, dazu dann noch einen Esslöffel Speisesalz. Mit einem fusselfreien Putzlappen tragen Sie dann die Reinigungslösung auf Ihr angelaufenes Kupfer. Es dauert eine Weile bis das Kupferoxid von der Säure gelöst wird. Sie können aber auch, wenn es sich um ein kleines Kupfergefäß, oder Kupfermünzen handelt, dieses für etwa eine halbe Stunde in die Kupferreinigungslösung stellen und einweichen lassen. Danach trocken reiben.
  • Für schwer zu erreichende Ritzen, eignet sich eine Paste aus Salz und Essig am besten. Hierfür einfach etwas Essig mit soviel Salz mischen, bis das Ganze eine breiige Masse ergibt. Den Brei auf die Ritzen streichen, einige Minuten einwirken lassen und dann mit heißem Wasser abspülen. Anschließend das Kupfergefäß trocken reiben.
  • Für eine weitere sehr einfache Methode Ihr Kupfer zu reinigen, benötigen Sie die Hälfte einer aufgeschnittenen Zitrone. Tauchen Sie die aufgeschnittene Seite in etwas Salz und reiben Sie damit über Ihr angelaufenes Kupfer. Auch hier braucht die Zitronensäure eine Weile, ehe Sie das Kupferoxid aufgelöst hat.
  • Wichtig ist auf alle Fälle, dass Sie das Kupfer  nicht zu lange der Säure aussetzen, da sich dabei Grünspan bilden kann. Dieser ist giftig, daher sollten Sie aus Kupfergefäßen, die bereits Grünspan angesetzt haben, weder essen, noch darin Lebensmittel aufbewahren. Stellen Sie Ihr Kupfer auch nicht in die Spülmaschine, da Kupfer davon auch anlaufen kann.
Diese Anleitung
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  • Dilara | 02.08.2011, 08:36

    ohh das ist so eine gute idee muss ich echt probiere habe noch vieles von meiner oma geerbt supeer.

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