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Kuhrassen - die 5 bekanntesten

Kuh ist nicht gleich Kuh. Für jede Produktionsrichtung - Milch, Fleisch, Naturschutz - gibt es besondere Kuhrassen. Einige davon sind sehr bekannt.

1. Die bekannteste der Kuhrassen - die Deutschen Holsteins

Die Holstein-Kuh ist bei uns in Deutschland die bekannteste aller Kuhrassen. Sie steht in Norddeutschland als schwarz-weißes Fleckvieh auf nahezu jeder Weide. Ihr Gewicht beträgt im Normalfall zwischen 600 und 700 kg und ihr Stockmaß erreicht 150 cm. Sie dient hauptsächlich zur Milchgewinnung. In Deutschlands Süden und den Alpenländern sind diese Kühe oft braun-weiß.

2. Die Hereford-Kuh als weltweiter Fleischlieferant

Die aus England stammende Hereford-Kuh wurde früher als reine Arbeitskuh gezüchtet. Heute ersetzen in dieser Hinsicht Maschinen das Vieh, aber das Tier gehört zu den beliebtesten Fleischlieferanten unter den Kuhrassen. Mittlerweile ist die Rasse vor allem in Südamerika, Südafrika, Australien und Neuseeland beheimatet. Sie ist in der Haltung sehr robust und anspruchslos und überlebt auch in kargeren Landschaften.

3. Die Galloways gelten als die ursprünglichsten Kühe

Die Galloways sind die robustesten und ursprünglichsten Kuhrasse. Sie haben ihren Ursprung in Großbritannien und können auch in unserem Klima draußen auf der Weide überwintern. Diese Kühe bedürfen kaum Pflege und sehen deshalb mitunter mit ihrem langen Fell sehr wild aus. Da sie mit wenig Beifutter auskommen und in der Regel keine Medikamente zugefüttert werden, gilt das Fleisch dieser Tiere als äußerst gesund.

4. Das Angus-Rind aus Argentinien

Die Feinschmecker unter Ihnen werden das Angus-Rind bestimmt kennen. Das Tier lebt vor allem in Südamerika und ist dort ganzjährig auf der Weide. Die meist schwarze Kuh wird auch nur als Fleischlieferant gehalten und lässt sich schnell mästen. Weltweit bekannt geworden ist diese Kuhrasse aufgrund der schmackhaften Steaks, die sich aus dem Fleisch machen lassen.

5. Das Zebu-Rind als tierischer Helfer

Das Zebu-Rind wird vor allem in Brasilien und in Zentral-Afrika gehalten. Dort wird dieses allerdings vor der Schlachtung als Arbeitstier in der Landwirtschaft benutzt. Es muss Karren ziehen oder mit dem Bauern das Feld umpflügen. In Afrika ist die Anzahl der Tiere in der Herde ein Zeichen für den Reichtums des Besitzers. Daher ist es dort nicht unüblich, Tiere zur Hochzeit zu verschenken oder als Mitgift für die Braut zu verwenden.   

Die Schwarzbunte - überall zu Hause

Diese Rasse, auch Holstein-Friesian genannt, ist die Milchkuh schlechthin. Mit ihrer Milchleistung von 10000 Litern und mehr pro Laktation setzt man sie in den meisten Milcherzeugungsbetrieben ein und verdrängt andere Kuhrassen des Milchtyps, wie das Braunvieh. Eine Schwarzbunte ist eine schlanke, aber mit 150 Zentimeter recht große Kuh und ist schwarz-weiß gefleckt. 

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© Sophia Seiffert

Fleckvieh - ein Schweizer Zweinutzungsrind

Diese Tiere zeichnen sich durch einen weißen Kopf aus, während der Rest des Körpers braun-weiß gefleckt ist. Tiere dieser Kuhrasse werden auch Simmentaler genannt - ursprünglich kommt sie aus der Schweiz. Simmentaler gehören zu den wenigen Zweinutzungsrassen, das sind Rinderrassen, die sowohl in der Milch- als auch in der Fleischproduktion eingesetzt werden. Dabei ist die Milchleistung jedoch wesentlich geringer als bei den Holstein-Rindern.

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© Sophia Seiffert

Das Rote Höhenvieh - der Allrounder

Diese Rinder waren zwischenzeitlich fast ausgestorben. Unter dem Roten Höhenvieh versteht man keine einzelne Rasse, sondern eine Zusammenfassung verschiedener roter, robuster Rassen. Bei diesen Tieren handelt es sich um Dreinutzungstiere. Neben Milch und Fleisch wurden sie auch für die Arbeit am Pflug benötigt. Bei Hobbyhaltern halten Rassen mit einer moderaten Milchleistung wieder Einzug.

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© Sophia Seiffert

Charolais-Rinder - die weißen Fleischrinder

​Aus Frankreich kommend, findet diese reine Fleischrasse auch in Deutschland viele Freunde. Die Tiere sind ausschließlich weiß-cremefarben. Die Kühe dieser Rasse werden bis zu 900 Kilogramm schwer und haben eine recht gute Milchleistung, wodurch ihre Kälber schnell wachsen. Auch andere französische Kuhrassen sind in Deutschland bekannt, zum Beispiel das Limousin.

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© Sophia Seiffert

Das Highland-Rind - eine der robusten Kuhrassen

​Im Landschaftsschutz sind diese eindrucksvollen Rinder aktiv. Von den schottischen Highlands haben sie es in viele Privathaltungen geschafft. Diese Tiere haben braunes oder schwarzes langes Fell und sehr lange Hörner. Diese Kuhrasse wird fast ausschließlich zur Pflege von Weideflächen genutzt und ganzjährig im Freien gehalten.

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© Sophia Seiffert

Gehören Sie zu den Menschen, die Kühe mögen? Sie haben ein großes Grundstück und …

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