- 28.09.2011 Ina Seyfried
- Spezialnahrung
Stillen ist und bleibt die gesündeste Ernährung, die ein Baby bekommen kann. Es gibt jedoch einige Faktoren, warum eine Mutter nicht stillen kann. Spezielle Flaschennahrung ist hier natürlich eine gesunde und praktische Alternative, denn Ihr Baby wird mit allen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt. Frische Kuhmilch ist für ein Baby in den ersten Monaten aber völlig ungeeignet und auch Kuhmilch in fertiger Nahrung kann Beschwerden bei einem Kind auslösen.
Kuhmilch kann ungeeignet sein
- Bestehen bei den Eltern diverse Allergien, so kann dies auch Ihr Baby vererbt bekommen. Viele Allergien werden durch Fremdeiweiß begünstigt und ausgelöst.
- So kann das Eiweiß aus Kuhmilch von dem Immunsystem Ihres Babys nicht erkannt werden und Schuld an einer Allergie sein. Dies kann erhebliche Beschwerden machen, wie z. B. Durchfall, Erbrechen oder Hautausschlag.
- Besonders bei allergiegefährdeten Babys wäre es ratsam, so lange wie möglich zu stillen. Muttermilch beinhaltet mehr Fett, als Kuhmilch und kann deshalb von Ihrem Baby besser aufgenommen werden.
- Auch Laktose, die sich in der Muttermilch befindet, kann besser verdaut werden als jene, die sich in normaler Fertignahrung/Flaschennahrung befindet.
- Normale Milch, also jene, die Sie in Tetrapaks oder Flaschen kaufen können, sollten erst ab dem 1. Lebensjahr verfüttert werden. Diese Milch gilt auch nicht als Durstlöscher, sondern als Mahlzeit.
Allergiegefährdete Babys brauchen Spezialnahrung
- Wenn Sie nicht stillen können oder möchten, so gibt es im Handel viele spezielle Produkte für eine gesunde Flaschennahrung. Besonders, wenn Ihr Kind allergiegefährdet ist, sollte darauf zurückgegriffen werden. Eine Rücksprache mit Ihrer Hebamme oder einem Kinderarzt/einer Kinderärztin wäre hier aber ratsam.
- Bekommt Ihr Kind Flaschennahrung, reagiert darauf aber mit Durchfall, Erbrechen oder schlimmen Hautausschlägen, so kann eine Kuhmilchunverträglichkeit vorliegen. Auch hier sollte Kuhmilch für Ihr Baby vermieden werden. Eine Ernährungsumstellung auf Spezialnahrung ist unumgänglich. Doch auch hier sollten Sie sich beraten und Allergien abklären lassen.