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Kürbiskerne kaufen - darauf ist zu achten

Sie sind gelb, auch grün, sogar orange oder gestreift: die runden oder länglichen, dicken oder dünnen Kürbisse. Und nicht nur das Fleisch, auch die Kerne können Sie zum Kochen verwenden. Kürbiskerne sind reich an Vitamin E, aber auch Eisen, anderen Mineralstoffen und auch Ballaststoffen. Allerdings haben sie auch relativ viele Kalorien: 100 g haben 560 kcal. Geröstet munden sie ganz besonders. Aufs Butterbrot gestreut sind sie lecker, aber auch im Salat oder Müsli machen sie sich gut. Da man sich heute bei allen Lebensmitteln fragen muss, worauf man achten muss, sollten Sie auch überlegen, ob Sie Kürbiskerne unbedenklich kaufen können.

So sehen Kürbiskerne aus.
So sehen Kürbiskerne aus.

Das sollten Sie beim Kaufen von Kürbiskernen beachten

  • Kürbiskerne (zumindest die des sog. Ölkürbis, lat. cucurbita pepo styriaca) werden auch als Arzneimittel, die nicht verschreibungspflichtig sind, verkauft (zur Stärkung der Blasen- und Harnfunktion). Im Beipackzettel steht, dass Sie keine Kürbiskerne essen sollten, wenn Sie überempfindlich auf Zucchini und andere kürbisähnliche Gewächse reagieren. Risiken für Schwangere sind keine bekannt. Sie können also grundsätzlich relativ unbedenklich Kürbiskerne kaufen.
  • Kürbiskerne werden im Handel in verschiedenen Formen angeboten. Sie können geschält sein oder auch ungeschält. Ungeschält sind sie länger haltbar. Wenn Sie also Kürbiskerne en masse kaufen und auf Vorrat lagern wollen, sollten Sie zu den ungeschälten greifen. Wenn Sie die Kürbiskerne in einem kühlen, trockenen Raum lagern, so geht das etwa ein Jahr.
  • Wenn Sie mit den Kürbiskernen sowohl Kuchen oder Brot backen oder die Kürbiskerne ins Müsli streuen wollen, also je nach Esslust und -laune verwenden wollen, dann sind Sie in der Regel besser beraten, wenn Sie die Kürbiskerne naturbelassen kaufen. Dann können Sie sie zu süßen als auch zu salzigen Speisen verarbeiten.
  • Es gibt auch Kürbiskerne, die geröstet und mehr oder weniger stark gesalzen sind. Solche Kürbiskerne werden gerne als Knabberwerk gegessen, auf langen Flugreisen, vor dem Fernseher oder bei sportlichen Veranstaltungen. Die Rumänen sind darin ganz groß und hinterlassen dann gerne einen beeindruckenden Teppich aus Kürbiskernschalen.
  • Kürbiskerne gibt es auch verarbeitet, etwa mit Schokolade überzogen. Das ist vielen neu.
  • Achten Sie auf das Mindesthaltbarkeisdatum. Ansonsten schauen Sie, ob die Kürbiskerne noch normal aussehen und riechen.
  • Wenn Sie einen ganz besonders wertvollen Kürbiskern kaufen wollen, dann schauen Sie sich nach dunkelgrünen weichen Samen um, eben jenen Kürbiskernen, die auch als Arzneimittel verkauft werden. Solche Samen stammen von einem in der Steiermark beheimateten Kürbis (Cucurbita pepo styriaca), der auch unter der Bezeichnung Ölkürbis bekannt ist. Die Kerne von diesem Kürbis unterscheiden sich sehr von den "normalen" Kürbiskernen. Das Öl, das aus diesen Kernen hergestellt wird, gilt als besonders gesund, es ist recht teuer und hat von daher auch den Namen "grünes Gold" (wie manche Olivenöle auch). 
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