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Kürbis roh essen - so schmeckt's

Kürbis schmeckt süß, sauer oder scharf und ist ein beliebtes Herbstgericht. Doch es muss nicht immer Gekochter sein. Roh ist der Kürbis ebenso schmackhaft. Mit wenigen Zutaten gelingen Ihnen leckere und gesunde Rezepte.

Kürbis ist auch roh ein Genuss.
Kürbis ist auch roh ein Genuss.

Was Sie benötigen:

  • Entsafter
  • Mixer
  • Raspel
  • fürs Pesto:
  • 250 g Kürbis
  • 40 g Kürbiskerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 75 ml Rapsöl
  • 30 g Parmesan am Stück
  • Salz und Pfeffer

Kürbis als Getränk

Der Kürbis wird von August bis Oktober geerntet. Jedoch ist er meist schon vorher im Handel. Viele Menschen wissen nicht genau, was sie mit der orange- oder grünfarbenen Frucht alles anstellen können. Die Meisten kennen Kürbis nur gekocht als Suppe, doch man kann ihn auch roh verzehren.

  • Kürbissaft ist schnell gemacht, kalorienarm und stärkt die Blase und Prostata. Für einen Saft können Sie jeden Speisekürbis verwenden. Der größere Muskatkürbis ist jedoch besonders aromatisch. Der Musikatkürbis ist ein großer, flacher Kürbis. Die Schale ist meist dunkelgrün oder hellbraun. Das reife Fruchtfleisch und der Geruch eines Muskatkürbisses erinnern an eine süße Honigmelone.

  • Waschen Sie diesen Kürbis gründlich und schneiden Sie ihn in kleine Würfel. Entfernen Sie dabei die Kerne. Die Schale können Sie dran lassen. Geben Sie die Würfel nun in einen Entsafter. Dazu können Sie auch eine Karotte beigeben. Verfeinen Sie den Saft zusätzlich mit einem Klecks Sahne oder Zimt. Als gleichwertig aromatische Alternative eignet sich auch der kleine Hokkaidokürbis.

Smoothies, Suppen, Mus - alles roh

Kürbis kann für Smoothies, Suppen oder Mus roh verarbeitet werden. Sollte Ihnen der Geschmack nicht zusagen, dann können Sie ihn auch kurz erhitzen. Da der Kürbis jedoch beim Kochen schnell zerfällt, ist langes Garen unnötig.

  • Haben Sie zu viel Kürbis übrig? Dann machen Sie doch einmal eine kalte Suppe daraus. Dafür benötigen Sie einen Mixer. Entfernen Sie die Kerne, schneiden Sie den Kürbis in kleine Würfel und geben Sie ihn in das Gerät. Bei einem Standardmixer muss der Kürbis sehr klein geschnitten werden, da die Frucht sehr hart ist. Pürieren Sie nun den Kürbis zu feinem Mus. Mit etwas Wasser geht es leichter. Ein Becher Buttermilch oder Naturjoghurt und ein paar Gewürze runden die Speise ab. Auch Gemüse wie Karotten passt dazu. Die Suppe kann zudem als Smoothie in Gläser serviert werden.

  • Kürbismus aus dem Mixer ist ebenfalls ein geeigneter Brotaufstrich. Würzen Sie das Mus mit Salz und Pfeffer und geben Sie etwas Naturjoghurt und Dill dazu, bis Sie eine streichfähige Creme haben. Zu dem Kürbisaufstrich passt besonders gut die feine Säure von Balsamicoessig, Zitrone oder Limette. Ein Löffel Honig rundet den fruchtigen Geschmack ab. Das Mus ist auch eine gute Abwechslung zu konventionellem Brotaufstrich wie Wurst und Käse.

  • Rohkostsalat mit Kürbis erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Ein Salat aus der großen Frucht ist schnell gemacht. Nehmen Sie dazu einen Kürbis Ihrer Wahl, am besten ist dazu der aromatische Hokkaidokürbis. Zwar wird dieser meist als Suppe verwendet, doch sein Aroma macht ihn auch als Rohkostzutat immer beliebter. Raspeln Sie das Gemüse dabei möglichst fein, so schmeckt er angenehmer.

  • Ergänzen Sie den Salat mit einem geraspelten Apfel. Zu dem Gericht passt eine Vinaigrette aus frischem Chili, Essig und Öl. Etwas Süße nach Wahl, Knoblauch, Salz und Pfeffer runden den Geschmack ab. Lassen Sie alles gut durchziehen. Im Kühlschrank ist der Salat einige Tage haltbar. Anstatt als Salat ist er auch als herbstlicher Brotaufstrich genießbar.
  • Pürierter Kürbis ergibt ein passendes Pesto für Nudelgerichte. Normales Pesto ist meist aufwendig in der Herstellung und dazu teuer. Mit der sonnenfarbenen Frucht haben Sie dagegen Abwechslung in der Küche und füllen gleichzeitig einige Gläser mehr. Mixen Sie Kürbis, Kürbiskerne, Knoblauchzehe, Rapsöl, Parmesan am Stück mit Salz und Pfeffer. Bei Bedarf können den Kürbis, die Kerne und den Knoblauch kurz vorher andünsten. In Schraubgläser abgefüllt ist das Pesto bis zum zeitigen Verzehr im Kühlschrank haltbar. 

Lagerung und Resteverwertung von Kürbissen

Wenn Sie das erste Mal einen großen Kürbis kaufen oder im Garten haben oder gar geschenkt bekommen, dann machen Sie am besten gleich eine Kürbiswoche und legen Sie sich einige Rezepte zurecht. Denn aus dem Gemüse lassen sich mehrere Gerichte zubereiten.

  • Der Kürbis ist nur kurze Zeit im Handel erhältlich, doch nach dem Anschneiden ist bei vielen Leuten meist noch ein großer Teil übrig und im Kühlschrank ist wenig Platz. Wenn Sie besonders viel übrig haben und nicht wissen, wohin damit, dann frieren Sie ihn gewürfelt ein. So lässt er sich noch immer zu als Mus, Saft, Suppe oder Soße weiterverarbeiten. In Kartoffelpüree sorgt er dagegen für eine schönere Farbe. Auch als pürierte Süßspeise mit Zucker und Zimt oder in Kuchen und Gebäck findet er noch Verwendung.
  • Der beste Ort zum Lagern ist der normale Raum. Manche lagern ihn auch im Keller. Kühl darf es sein, jedoch nicht frostig. Die Zimmertemperatur ist meist am geeignetsten. Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Kürbis beim Lagern unversehrt lassen. Angeschnittene oder verletzte Früchte schimmeln sehr schnell. Bei Macken oder langsam abfallendem Stiel handeln Sie schnell. Meist beginnen die Früchte, ab da rasch zu schimmeln. Wenn Sie eigene Kürbisse im Garten haben, dann können Sie auch die Blätter verwenden. Leicht gegart ähneln sie Spinat.

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