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Kündigung schreiben als Aushilfe - das sollten Sie beachten

Auch wenn Sie keine Vollzeitstelle haben, gibt es bestimmte Regelungen, die Sie beachten müssen, wenn Sie über eine Kündigung nachdenken. Als Aushilfe gelten ähnliche Regelungen, wie für fest angestellte Mitarbeiter. Das Schreiben aufzusetzen ist in beiden Fällen nicht sehr schwierig.

Auch hier gibt es feste Fristen zur Kündigung.
Auch hier gibt es feste Fristen zur Kündigung.

So setzen Sie ein Kündigungsschreiben richtig auf

  • Selbst wenn Sie keinen schriftlichen Vertrag haben, empfiehlt es sich für Sie, die Kündigung als Aushilfe schriftlich einzureichen, denn auch mündliche Absprachen gelten durchaus als bindender Vertrag. Ist vorher keine Kündigungsfrist vereinbart, gelten generell die im Bürgerlichen Gesetzbuch genannten Fristen.
  • Eine feste Formvorschrift gibt es nicht, allerdings gibt es einige Angaben, die Sie, neben Ihrer persönlichen Unterschrift, mit angeben sollten. Dabei handelt es sich um das aktuelle Datum, Anschrift und Absender sowie die eindeutige Aussage, dass es sich bei dem Schreiben um eine Kündigung handelt. Zusätzlich ist es sinnvoll, wenn Sie um eine Bestätigung der Kündigung bitten.
  • Als Termin der Kündigung müssen Sie nicht nennen, Sie haben auch die Möglichkeit, die Kündigung zum nächstmöglichen Termin zu erklären.
  • In Ihrer Probezeit können Sie mit einer Frist von 2 Wochen kündigen. Wenn Sie nicht mehr in der Probezeit sind, müssen Sie eine Kündigungsfrist von mindestens 4 Wochen zum Monatsende oder zum 15. des kommenden Monats einhalten.

Als Aushilfe haben Sie noch weitere Möglichkeiten

  • Es geht aber oft auch einfacher: Wenn Sie im privaten Rahmen in einem anderen Haushalt als Aushilfe arbeiten, genügt es oft schon, wenn Sie offen darüber reden, ab wann Sie nicht mehr tätig sein wollen oder können.
  • Wenn Ihr Vertrag befristet war, müssen Sie sich um nichts weiter kümmern. Wenn Sie keinen Anschlussvertrag unterzeichnen, ist das Arbeitsverhältnis generell zum genannten Zeitpunkt vorbei.
  • Auch eine Kündigung im beidseitigen Einvernehmen ist möglich. Die offene Kommunikation mit Ihrem Arbeitgeber ist dafür allerdings unumgänglich. Können Sie sich beide auf einen Termin einigen, ist das Beachten einer Kündigungsfrist nicht notwendig. Auch hier gilt: Lassen Sie sich die Kündigung schriftlich bestätigen.
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