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Kündigung - eine Formulierung zum Arbeitswechsel finden

Es gibt viele Gründe, seinen Arbeitsplatz zu kündigen. Wie Sie die richtige Formulierung für den richtigen Anlass Ihrer Kündigung finden, erfahren Sie hier.

Jeder Kündigungsgrund hat seine Formulierung.
Jeder Kündigungsgrund hat seine Formulierung.

Verfassen Sie eine ordentliche Kündigung

Wollen Sie ihren Arbeitsplatz wechseln, weil Sie einen besseren Job gefunden haben, näher an Ihrem Wohnort oder mit besserer Bezahlung, müssen Sie die in Ihrem Arbeitsvertrag vereinbarte Kündigungsfrist einhalten.

  • Die Kündigung muss immer schriftlich (auch kein Fax und keine E-Mail) erfolgen und handschriftlich unterschrieben werden, auch wenn es sich um einen Minijob handelt. Bei einer ordentlichen Kündigung, also mit Einhaltung der Frist, müssen Sie keinen Kündigungsgrund nennen. Als Formulierung reicht hier ein: Aus privaten Gründen habe ich mich entschieden, eine andere Arbeitsstelle anzunehmen.
  • Verfassen Sie das Kündigungsschreiben gemäß der DIN-Norm für Geschäftsbriefe, mit der Adresse des Arbeitgebers und Ihrer eigenen, einer Betreffzeile, etwa: "Fristgerechte Kündigung des Arbeitsverhältnisses bei xy. Beginnen Sie Ihr Schreiben mit: Sehr geehrter Herr xy, Sehr geehrte Frau xy. Dann weiter: Hiermit kündige ich meinen Arbeitsvertrag bei xy fristgerecht.
  • Das Arbeitsverhältnis endet demnach zum xx.xx.xx. Dann die oben genannte Formulierung: aus privaten Gründen." Natürlich können Sie den Grund auch nennen, wenn Sie das möchten. Vergessen Sie nicht, um ein qualifiziertes Arbeitszeugnis an die oben genannte Adresse zu bitten.
  • Schließen Sie Ihr Schreiben mit den Worten: "Hiermit bedanke ich mich für die gute Zusammenarbeit und das mir entgegengebrachte Vertrauen." Lassen Sie die Kündigung rechtzeitig der Personalabteilung oder Ihrem Chef zukommen.

Formulierung des Arbeitswechsels aus einem außerordentlichen Grund

  • Wollen Sie das Arbeitsverhältnis ohne Einhaltung der Kündigungsfrist beenden, müssen Sie dafür einen schwerwiegenden Grund haben (z. B. sexuelle Belästigung, aggressives Verhalten von Kollegen oder Vorgesetzten, Mobbing etc.) und diesen in Ihrem Kündigungsschreiben auch nennen. Machen Sie darüber hinaus deutlich, dass Sie versucht haben, das Problem zu lösen.
  • Eine Formulierung könnte lauten: "Hiermit kündige ich meinen Arbeitsvertrag bei xy mit sofortiger Wirkung. Das respektlose und unverschämte Auftreten von Herrn xy mit gegenüber konnte trotz der Gespräche mit dem Personalleiter und einem Mediator und meiner offensichtlichen Bereitschaft auf Herrn xy zuzugehen und zu einer friedlichen Einigung zu gelangen nicht zu einem Ende gebracht werden. Dadurch sehe ich keine Basis mehr gegeben ein vertrauensvolles und engagiertes Arbeitsverhältnis aufrechtzuerhalten."
  • Vergessen Sie nicht, um die Auszahlung des noch ausstehenden Gehaltes und Ihres Jahresurlaubs und um ein qualifiziertes Arbeitszeugnis zu bitten.
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