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Küchenmöbel in Einzelteilen kaufen - so stellen Sie sich ihre Traumküche zusammen

Welche Küche hat schon vier gerade Wände und die optimale Verteilung von Wasser- und Stromanschlüssen, dazu noch die genau passenden Fenster- und Türausschnitte? - Wenn auch Sie wie die meisten über ein ganz besonders "unregelmäßiges" Küchenschmuckstück verfügen, dann können Sie sich entweder eine teure Einbau-Maßanfertigung machen lassen oder aber Sie kaufen Ihre Küchenmöbel in Einzelteilen und passen sie selbst ganz individuell an Ihren Raum und Ihren Geschmack an.

Gute Planung ist alles - ganz besonders bei der Küche.
Gute Planung ist alles - ganz besonders bei der Küche. © Thomas_Siepmann / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Zollstock
  • Fantasie

Eine neue Wohnung - hurra! Bevor Sie einziehen können, geht es aber ans Ausmessen aller Räume und an die Planung, wo genau denn nun alle Ihre Lieblingsmöbel hin sollen und was Sie sich gegebenenfalls neu anschaffen wollen oder müssen. Und dabei ist die Küche meist ein besonders kompliziertes Unterfangen: Welche Küchenmöbel sollen hinein und wie passen sie überhaupt?

Küchenmöbel - und die Krux mit den Raummaßen

  • Wenn Sie Ihr neues Haus nicht komplett selbst geplant haben, dann werden Sie in aller Regel mit bestimmten Gegebenheiten klarkommen müssen und sie, so gut es geht, nutzen. In einer Küche ist oft besonders viel vorgegeben: Wasser- und Stromanschluss, Tür, Fenster usw. Und da hinein sollen nun die Küchenmöbel.
  • Sie haben die Möglichkeit, einen Küchenplaner kommen zu lassen, der Ihnen Ihre Traumküche entsprechend einpasst. Das kann aber ganz schön teuer werden - und besonders in einer Mietwohnung ohne Einbauküche überlegen Sie sicher besonders genau, wie viel Sie ausgeben möchten oder können.
  • In diesem Fall empfiehlt es sich, nach Küchenserien Ausschau zu halten, deren Einzelteile in den verschiedensten Maßen verfügbar sind und die bei kluger Zusammenstellung damit in beinahe jeden Raum passen.

Die Lösung - Einzelteile nach Maß genau einpassen

  • Ob nun im bekannten schwedischen Möbelhaus oder bei einem Küchenausstatter Ihrer Wahl: Entscheidend ist zunächst einmal die Größe des Sortiments aller verfügbaren Einzelteile. Preis und Optik kommen natürlich zur Entscheidungsfindung für Ihre Favoriten hinzu.
  • Überlegen Sie zunächst, was alles in Ihre Küche hinein soll. Brauchen Sie eine Sitzecke? Einen sehr großen Kühlschrank? Oder muss sogar die Waschmaschine aus Platzmangel im Bad in die Küche integriert werden?
  • Gehen Sie bei der Grobplanung von Wasser- und Stromanschlüssen aus. In aller Regel sind diese meist halbwegs sinnvoll in einem als Küche gedachten Raum eingebaut, aber es gibt auch unliebsame Überraschungen, die dazu führen können, dass Anschlüsse verlegt werden müssen.
  • Herde, Kühlschränke, Spül- und ggf. Waschmaschinen haben in der Regel Normmaße, von denen Sie ausgehen können. Erst wenn Sie diese Geräte sinnvoll in Ihrer neuen Küche untergebracht haben, können Sie ausmessen, wie viel Platz für Schränke und andere Einzelteile übrig ist.
  • Das geringste Problem ist die Küchenarbeitsplatte, denn diese können Sie im Baumarkt maßanfertigen lassen. Und das werden Sie in vielen Fällen auch müssen, denn kaum eine (Altbau-)Küche hat glatte, gerade Wände ohne irgendwelche Vorsprünge oder Einbuchtungen, die Sie mittels der Arbeitsplatte und entsprechender Ausschnitte aber gut ausgleichen können.
  • Unten drunter kommen nun - gekauft als Einzelteile - Unterschränke in den passenden Breiten und auf ebenfalls einzeln erhältlichen, höhenverstellbaren Füßen oder Sockeln, je nach Ihrer Körpergröße optimiert.
  • Wenn es Ihnen passiert, dass an manchen Stellen die Tiefe der Arbeitsplatte für genormte Unterschränke nicht ausreicht, dann schauen Sie einfach mal nach einem Korpus der entsprechenden Hängeschränke - auch die können Sie nämlich, auf Füße gestellt, als Unterschrank nutzen und Sie haben dann vorn eine glatte Fläche.
  • Die Front Ihrer neuen Küche und die Griffe können Sie bei solchen Küchenmöbelserien meist nach Geschmack auswählen, ebenso wie auch das Innenleben der entsprechenden Einzelteile. Beachten Sie lediglich, dass Sie für einen als Unterschrank genutzten Hängeschrank nur Einlegeböden, aber keine Schubladen einplanen können, die wären mit einer ca. 40er-Tiefe auch zu kurz. Teller, Töpfe oder Vorräte allerdings lassen sich in solchen kleinen Schränken gut aufbewahren.

Sie sehen: Bei genauer Planung können Sie mit dem Kauf von Küchenmöbeln und genauer Auswahl passender Einzelteile ein ebenso einheitliches Ergebnis erzielen, wie Sie es vom Küchenplaner bekämen. Sie brauchen lediglich Zollstock und Fantasie, um Ihre Küche praktisch und schön zu gestalten. Und natürlich handwerkliches Geschick, um die Planung dann auch in die Praxis umzusetzen. Aber dann ist es wirklich Ihr komplett eigenes Werk.

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