- 29.08.2011 Dirk Markendorf
- Küchentuch
- Schrubber
- Eimer
- Desinfektionsmittel
- Trockentücher
- Aufnehmer
- Eukalyptusöl
- Duftlampe
Küchenhygiene- Mindestanforderungen bezüglich der Sauberkeit
Vor allem in der Küche fallen oft viele Abfälle an und dort findet oft ein Großteil des familiären Lebens statt. Entsprechend sollte die Küchenhygiene angepasst sein.
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Damit Sie weder Mücken, Wespen, Käfer oder andere Insekten in die Küche locken, sollten Sie Lebensmittel grundsätzlich verschlossen aufbewahren. Überreifes Obst kann schnell Fruchtfliegen anlocken, die dann das Obst noch als Bruststätte für die Vermehrung nutzen können.
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Auch im Umgang mit Lebensmitteln selbst sollten Sie nach den Einkäufen frisches Gemüse und Obst noch gesondert abwaschen, da Sie durch die sehr hohe Bakteriendichte an Einkaufswagen, Geldstücken- und Scheinen Keime und auch unsichtbare Gefahren mit in die Küche einschleppen. Auch hinsichtlich EHEC wurden bereits Warnungen angesprochen, dass die Küchenhygiene zur Vorbeugung von ernsthaften Krankheiten nicht zu unterschätzen ist und dass jeder selbst seinen Anteil zur eigenen Sicherheit und Gesundheit beitragen kann.
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Sie sollten Gefriergut grundsätzlich bei mindestens -18 Grad Celsius einfrieren und vor allem direkt nach dem Kauf das Gut in der Truhe oder in dem Fach verstauen. Eis, Torten, Gemüse, Fleisch und Co. sollten Sie lediglich zur Portionierung für diesen Zweck kurzzeitig aus dem Eis nehmen und nach dem Herausnehmen der nötigen Menge sofort wieder in Fach oder Truhe legen. Tatsächlich sollte kein Gefriergut immer wieder antauen und neu eingefroren werden, da durch Keime und Bakterien das Gefriergut verseucht wird und schwerste gesundheitliche Konsequenzen haben kann. Alleine durch das häufige Antauen selbst vermehren sich ab einem bestimmten Zeitpunkt die Keime sozusagen "exponentiell", sodass sogar schon tödliche Fälle nach dem Verspeisen des Gefrierguts nach häufigen Auftauen zu verzeichnen waren. Gehen Sie entsprechend mit Ihrem Gefriergut um, sodass Sie sich keiner Gesundheitsgefahr aussetzen.
Sauberkeit im Ess- und Kochbereich
Natürlich sollte auch die Reinigung der Oberflächen bei der Küchenhygiene berücksichtigt werden, um einen rundum sauberen Eindruck zu hinterlassen.
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Lebensmittel, die klebrig sind und auf dem Fußboden landen, können mit einem feuchten Küchentuch vom Boden oder der Arbeitsplatte entfernt werden. Sie sollten mit einem trockenen Tuch oder einem Fasertuch von der Küchenrolle das Malheur trocknen, sodass keine Kalkflecken auf den glatten Flächen entstehen.
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Bzgl. des Mülleimers empfiehlt es sich, bei Essens- und Speise,- oder auch Getränkeresten am Mülleimer selbst, diese unverzüglich feucht und trocken abzuwischen. Ansonsten trocknen diese Verschmutzungen und ziehen unbeliebtes Ungeziefer wie Ameisen, Bienen, Mücken, Asseln und Co. schnell an, so dass sich in der Rangfolge der Nahrungskette letztlich auch Mäuse aufgrund des Nahrungsangebotes angezogen fühlen. Reinigen Sie einmal wöchentlich den Mülleimer in der Wanne oder Dusche mit Spülmittel und heißem Wasser und trocknen diesen, bevor der Eimer wieder am Standort platziert wird.
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Wischen Sie nach Bedarf oder einmal wöchentlich vor allem den Essbereich durch, da sich beim Verzehr von Speisen am Tisch und an den Stühlen oft Krümel und Staub sammeln. Neben dem täglichen Staubsaugen oder Fegen können Sie somit auch feine Speise- und Essensreste entfernen.
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Nach dem Kochen und Backen sollten Sie auch diese Stellen reinigen und von verbrannten Resten von überkochenden Kartoffeln und Co. reinigen. Mit Accopads oder einem Reiniger können Sie um die Herdflächen herum Verbranntes wieder entfernen.
Halten Sie im Rahmen der Küchenhygiene Essbereich, freie Flächen, Küchenschränke, Arbeitsplatten und den Boden täglich sauber, sodass Sie Keimen, Bakterien und Ungeziefer keine Nahrungsquellen bieten. Zur Lufthygiene und Desinfektion kann eine Duftlampe mit Eukalyptusöl 99% der Keime abtöten.