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Küchenanstrich - so lackieren Sie Küchenmöbel

Sie müssen Ihre Küche nicht gleich auf den Sperrmüll stellen, nur weil Ihnen ihre Farbe nicht mehr gefällt. Wenn Ihnen die Aufteilung und die Funktionalität der Kücheneinrichtung noch zusagen, genügt es eigentlich, mit einem Küchenanstrich den Möbeln ein komplett neues Aussehen zu geben. Neben der richtigen Farbe benötigen Sie dazu etwas handwerkliches Geschick und ein wenig Geduld.

Mit einem Küchenanstrich bekommen die Schränke einen neuen Look!
Mit einem Küchenanstrich bekommen die Schränke einen neuen Look!

Ihre weiße Küche langweilt Sie oder die dunklen Küchenfronten sind Ihnen zu düster? Kein Problem! Ein gut gemachter Küchenanstrich lässt die Küche in Ihrer Wunschfarbe wie neu erstrahlen.

So bereiten Sie den Küchenanstrich vor

  1. Messen Sie alle Flächen, die Sie lackieren möchten, aus und berechnen Sie die Gesamtfläche. Dieses Maß benötigen Sie, um die entsprechende Menge Farbe für den Küchenanstrich zu kaufen. Die Arbeitsplatte sollten Sie in den Küchenanstrich möglichst nicht mit einbeziehen, denn auch wenn sie ordentlich lackiert wird, würde sie durch das häufige Abwaschen mit scharfen Küchenreinigern ziemlich schnell stumpf und hässlich werden.
  2. Bauen Sie eine kleine Schranktüre aus und fahren Sie damit in den Baumarkt. Dort lassen Sie sich in Bezug auf den perfekten Lack für Ihren Küchenanstrich beraten, denn das Fachpersonal kennt die Eigenschaften der unterschiedlichen Lacke auf verschiedenen Untergründen am besten. Dort wird man Ihnen auch bei der Auswahl der passenden Pinsel oder Rollen helfen und Sie dahin gehend beraten, ob die Oberflächen vor dem Lackieren lediglich gut abgewaschen, oder angelaugt oder gar geschliffen werden müssen.
  3. Vergessen Sie nicht, Kreppklebeband und Abdeckfolie für den Küchenanstrich zu kaufen.
  4. Wenn Sie alles zusammengetragen haben, müssen Sie vor dem eigentlichen Küchenanstrich noch ein paar Vorbereitungen treffen: Schrauben Sie möglichst alle Griffe an den Schranktüren und Schubladenfronten ab; die Vorbereitung der Oberflächen und das spätere Lackieren geht so einfacher. Dann bearbeiten Sie die Oberflächen entsprechend den Empfehlungen des Baumarktpersonals entweder durch Abwaschen, Anlaugen oder Anschleifen.
  5. Danach bauen Sie nach Möglichkeit alle Schranktüren aus, denn sie lassen sich horizontal auf den Boden oder auf Arbeitsböcke gelegt gleichmäßiger lackieren. Das Gleiche gilt für die Schubladen, deren Fronten sich so besser lackieren lassen.
  6. Dann steht leider noch das leidige Abkleben an. Dort, wo die Schränke mit den Zimmerwänden in Berührung kommen, müssen Sie die Tapeten und die Kacheln schützen. Kleben Sie dazu einen Streifen breites Kreppklebeband auf die Wände. Die vorderen Kanten der Schränke sollten ebenfalls keine Farbe abbekommen. Auch hier ist akkurat angebrachtes Klebeband der beste Schutz.

So geht das Lackieren der Küche

  1. Nun legen Sie noch die Abdeckfolie über die Arbeitsfläche und den Fußboden, dann können Sie endlich mit dem eigentlichen Küchenanstrich loslegen. Studieren Sie nochmals die Anwendungsanleitung auf dem Farbeimer und tragen Sie den Lack entsprechend dieser Anweisungen mit Pinsel und Rolle auf. Bei den vertikalen Flächen müssen Sie peinlichst darauf achten, dass Sie nicht zu viel Farbe auf ein Mal auftragen, damit keine Farbnasen und -tropfen entstehen. Nehmen Sie sich eine Fläche nach der anderen vor und arbeiten Sie mit System. Dann wird das Ergebnis am gleichmäßigsten.
  2. Ist bei den Schränken ein zweiter Farbauftrag notwendig, sollten Sie auf jeden Fall die auf dem Farbeimer angegebene Trockenzeit vor dem nächsten Anstrich abwarten. In der Zwischenzeit können Sie die ausgebauten Schranktüren und die Fronten der Schubladen lackieren. Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, lassen Sie alle Oberflächen gut trocknen.
  3. Auch wenn nach einigen Stunden die Farbe auf allen Oberflächen allem Anschein nach trocken ist, sollten Sie dennoch auf dem Farbeimer nachsehen, wie lange der Lack benötigt, bis er wirklich stoßfest ist. Erst dann dürfen Sie die Schranktüren wieder einbauen, die Schubladen wieder einsetzen und die Tür- und Schubladengriffe anbringen.
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