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Kuchen frisch halten - Tipps und Tricks

Ärgern auch Sie sich darüber, dass ein frisch gebackener Rührkuchen schon nach drei Tagen trocken ist? Oder der Kuchenanschnitt so schnell austrocknet? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Frische zu bewahren. Dabei kommt es auf den Teig an, welche Tipps und Tricks helfen.

Ab unter die Haube!
Ab unter die Haube!

Was Sie benötigen:

  • Je nach Methode:
  • Frischhaltefolie
  • Alufolie
  • Tüte
  • Kuchenhaube
  • Toast- bzw. Brotscheiben
  • Apfel
  • Saft
  • Mikrowelle
  • oder die genannten "Frische"-Zutaten wie
  • Apfelmus
  • Quark

Kuchen - ab unter die Haube

Bei den genannten Tipps müssen Sie unterscheiden, ob es darum geht, Rührkuchen oder Hefekuchen frisch zu halten, oder ob Sie Torten mit Obst oder Milchprodukten wie Sahne haben:

  • Lassen Sie zunächst einmal den gebackenen Kuchen auf einem Kuchenrost gut auskühlen, auch wenn es verführerisch ist, den frischen, noch feuchten Kuchen sogleich zu verpacken. Durch die sich entwickelnde Feuchte kann der Kuchen leicht schimmeln.
  • Rührkuchen und auch Gebäcke aus Hefeteig sowie Brot werden abgekühlt möglichst luftdicht verschlossen. Hierfür gibt es Kuchenhauben sowie passende Kuchenbehälter, auch für Gugelhupf, Kränze und Kastenkuchen. Achten Sie auf gut dichtende Verschlüsse.
  • Kuchen lässt sich auch durch Einpacken ein paar Tage frisch halten. Manche Gebäcke wie zum Beispiel Gewürzkuchen, Stollen oder Linzer Torte gewinnen dadurch sogar an Aroma. Sie ziehen durch. Als Material empfiehlt sich Alufolie (mehrmals benutzen, wenn möglich), Frischhaltefolie oder passende Tüten, die gut verschlossen werden.
  • Lagern Sie Kuchen möglichst kühl, zum Beispiel im Schlafzimmer und Keller. Der Kühlschrank ist nur für Produkte mit Obst oder Sahne geeignet. Rührkuchen und auch Brote werden im Kühlschrank trocken (tatsächlich "arbeitet" die Feuchtigkeit dort).

So wird altbackener Kuchen wieder frisch

  • Ist Kuchen schon trocken oder ein paar Tage alt, kann man der Frische mit ein paar Tricks wieder auf die Sprünge helfen. Rührkuchen wird wieder weicher und frischer, wenn man ihn kurz (am besten scheibenweise) in die Mikrowelle gibt.
  • Lagern Sie den Kuchen in einem Tongefäß und legen Sie Scheiben von Apfel oder Apfelhälften dazu. Achten Sie darauf, dass der Kuchen den Apfel nicht berührt und schließen Sie den Deckel.
  • Sehr alten Kuchen können Sie an der Oberfläche auch mit etwas Saft oder Likör tränken. Stechen Sie hierfür mit einer Stricknadel oder einem Spießchen einige Löcher in das Gebäck.

Der Trick mit den Schnittflächen

  • Die Schnittflächen von Rührkuchen oder Hefezopf bleiben saftig, wenn Sie je eine Scheibe Toastbrot dagegenlehnen und mit Holzspießchen (Zahnstocher) feststecken.
  • Auch mit Brotscheiben geht das; diese passen von der Größe und Form sogar manchmal besser. Toast oder Brot müssen Sie dann nicht wegwerfen. Verwenden Sie die Scheiben für arme Ritter oder für einen Brotauflauf.

Frische erhalten durch geeignete Zutaten

Wenn Sie wissen, dass Sie einen Kuchen einige Tage aufheben müssen oder wollen, können Sie schon beim Backen für die nötige anhaltende Frische sorgen:

  • Ersetzen Sie einen Teil des Fetts durch Apfelmus. Bei dunklem Kuchen mit Schokolade können Sie auch Pflaumenmus verwenden. Eventuell müssen Sie jedoch die Zuckermenge reduzieren. Kalorienarm ist das Kuchenprodukt allemal.
  • Wenn Sie einen Blechkuchen mit Hefeteig backen wollen, sollten Sie statt zur Hefe zu einem Quark-Öl-Teig greifen, der viel länger frisch ist. Auch Pizza kann man mit diesem Gelingt-garantiert-Teig backen.
  • Ersetzen Sie bei Rühr- oder Knetteigkuchen einen Teil des Mehls durch gekochte und gestampfte Kartoffeln. Die Zugabe von Kartoffeln war früher eine Notmaßnahme, heute halten Kartoffeln die Feuchtigkeit im Kuchen und geben Geschmack. Viele (alte) Backrezepte sind auf dieses Vorgehen sogar schon zugeschnitten.
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