Krankheitssorgen können das Leben sehr drücken. Krankheitssorgen von Ihnen oder anderen, Krankheiten, in denen ungewiss ist, wie schlimm sie werden oder Krankheiten, in denen vergleichsweise klar ist, was passiert. Was tun?
- 14.09.2010 Dr. Kathrin Kiss-Elder
Was Sie benötigen
Hierbei könnten Sie Hilfe brauchen
Krankheitssorgen sind nicht lächerlich. Wenn Sie Sorgen haben, müssen Sie etwas für sich tun. Egal wie schwer die Erkrankung ist.
So können Sie mit Krankheitssorgen umgehen
- Alles Unklare bei Ihnen oder Ihrem Kind, das Sie vielleicht als „eingebildete Krankheit“ abstempeln, sollten Sie dennoch ärztlich abklären lassen. Wenn Sie sich Sorgen um einen Angehörigen machen, der aber nicht zum Arzt gehen will, sind Ihnen da leider die Hände gebunden. Er ist erwachsen und Sie müssen seine Entscheidungen respektieren.
- Grundsätzlich kann bei Krankheitssorgen helfen, regelmäßig Tagebuch zu schreiben.
- Und es hilft, so widersinnig es Ihnen vielleicht zuerst klingen mag, das Leben zu genießen, zu feiern. Sicher haben Sie ein paar Sachen, die Sie gern tun, die Sie aber oft aufschieben – jetzt ist die Gelegenheit dazu. Das Leben ist verletzlich, aber es ist auch wunderschön. Wenn Sie das durch eine Krankheit lernen, haben Sie viel gewonnen.
- Bei allen lebensbedrohlichen Erkrankungen, egal ob Sie krank sind oder ein enger Angehöriger, suchen Sie sich die Hilfe eines Beraters. Kontaktadressen bekommen Sie über Ihre Telefonseelsorge, deren Nummer steht im Telefonbuch. Diese Beratungen können Sie sehr unterstützen und entlasten, und sie können Ihnen helfen, weiterhin als Elternteil, Partner oder Kollege zu funktionieren. Sie sollten diese Beratungen auch in Anspruch nehmen, wenn Sie eigentlich keine Zeit dafür haben.
- Sie dürfen sich im Krankheitsfall Sorgen machen. Aber Sie dürfen auch etwas für sich tun. Jetzt!