Alle Kategorien
Suche

Krankenhausgebühr 2013 - Wissenswertes

Unverhofft kommt es oft, so auch leider die Krankheiten und manchmal auch ein notwendiger Krankenhausaufenthalt. Welche Krankenhausgebühren im Jahr 2013 bestehen, ist gesetzlich geregelt.

Bei einem Krankenhausaufenthalt ist die Krankenhausgebühr 2013 zu bezahlen.
Bei einem Krankenhausaufenthalt ist die Krankenhausgebühr 2013 zu bezahlen.

Das Abschaffen der Praxisgebühr im Jahr 2013 hat bei vielen die Frage aufgeworfen, ob die Krankenhausgebühr noch zu bezahlen ist. Dies ist nach wie vor der Fall und wird Ihnen hier erläutert.

Wissenswertes über die Krankenhausgebühr

  • In Deutschland besteht ein Rechtsanspruch auf eine Krankenhausbehandlung, die im Sozialgesetzbuch verankert ist. Die Behandlung in einem Krankenhaus muss von einem Arzt verordnet werden. Ausnahme ist hier der Notfall.
  • Bei einer Krankenhausbehandlung fällt die sogenannte Krankenhausgebühr an, die auch als Zuzahlung bezeichnet wird. Diese Zuzahlung ist für das Jahr auf maximal 28 Tage begrenzt und betrifft auch das Jahr 2013.
  • Keine Zuzahlung haben Kinder bis zum 18. Lebensjahr zu leisten oder Personen, bei welchem der Kostenträger die gesetzliche Unfallversicherung ist.
  • Eine unbegrenzte Zuzahlung trifft bei Rehabilitations- und auch Vorsorgekuren zu, d. h., sollten Sie eine Verlängerung über die 28 Tage hinaus bekommen, müssen Sie weiterhin 10 Euro zuzahlen. Hier kommt es auf den Kostenträger an, sollte es der Rentenversicherungsträger sein, so ist dies einkommensabhängig. Bei Anschlussheilbehandlung sind es 14 Tage, die Sie bezahlen müssen.

Befreiung von der Gebührenpflicht 2013

  • Ratsam ist es, sich für jedes Medikament, welches zuzahlungspflichtig ist, eine Quittung ausstellen zu lassen. Dies gilt auch für Rezeptgebühren wie beispielsweise die Massagen, Krankengymnastik usw. Machen Sie sich die Mühe und suchen Sie sich diese Quittungen aus 2013 heraus, wenn Sie der Meinung sind, dass Sie über die Belastungsgrenze kommen.
  • Auch sollten Sie akribisch die Fahrtkosten aufschreiben, denn diese fallen auch unter die Belastung, die Sie angeben können.
  • Sofern Sie eine Grenze erreicht haben, die 1 % bzw. 2 % Ihres Bruttoeinkommens überschreitet, können Sie sich von der Zuzahlung der Rezeptgebühren, Krankenhausgebühren usw. befreien lassen. Die AOK hat diesbezüglich ein gutes Beispiel auf der Webseite eingestellt, wie Sie dies ausrechnen können.
Teilen:
Der Inhalt der Seiten von www.helpster.de wurde mit größter Sorgfalt, nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann gleichwohl keine Gewähr übernommen werden. Aus diesem Grund ist jegliche Haftung für eventuelle Schäden im Zusammenhang mit der Nutzung des Informationsangebots ausgeschlossen. Informationen und Artikel dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung und/oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Der Inhalt von www.helpster.de kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.