- 28.10.2011 Iris Gödecker
Die Kräuter im Winter
Die Kräutergeschichte ist Jahrtausende alt. Experten haben den Nachweis, dass auch in der Steinzeit die Kräuter sehr beliebt waren. Im alten Ägypten gab es Kräuter fast nur für Salben und Parfüms sowie auch für Körperöle.
- Kräuter zu jeder Jahreszeit sind auf jeden Fall möglich. Nicht alle Kräuter sind allerdings winterhart. Zu den winterharten Kräutern zählen Petersilie, Salbei, Dost, Ysop und Thymian sowie Schnittlauch. Auch Dill, Zitronenmelisse, Pimpinelle, Minze, Basilikum, Majoran, Estragon und Rosmarin können den Winter überleben. Sie trotzen dem Winter und können lange überleben.
- Leider gibt das Ernten nur recht bescheidene Mengen, allerdings sind sie trotzdem sehr aromatisch.
- Kräuter sind an sich sehr pflegeleicht und müssen nur ab und an gegossen werden. In der Regel benötigen Sie auch keinen Dünger -vor allem die winterharten Kräuter nicht.
So pflanzen Sie die winterharten Aromen
- Wenn Sie auch im Winter nicht auf Ihre Kräuter verzichten möchten, bekommen Sie erst eine gute Ausbeute, wenn Sie sie circa im März schon pflanzen.
- Wichtig ist, dass Sie einen guten Platz für Ihre winterharten Kräuter finden. Auf dem Balkon oder in Hausnähe können Sie der dunklen Jahreszeit etwas weichen. Wichtig ist, dass die Kräuter von der Wintersonne etwas abbekommen.
- Der Boden sollte nährstoffreich sein. So gibt es ein intensiveres Aroma.
- Legen Sie - soweit möglich - Steine rund um die Kräuter. Sie speichern Wärme.
- Schneiden Sie die winterharten Kräuter vor dem ersten Frost zurück. Achten Sie darauf, dass Sie nicht ins Holz schneiden.
Für Genießer und Gartenkenner gibt die Vielfalt der Kräuter eine gesunde Abwechslung.