Ein Krampf tritt meist sehr plötzlich auf. Bei Sportlern sind vor allem die Waden und die Oberschenkel gefährdet. Die Ursache für Krämpfe in der Muskulatur ist ein Magnesiummangel. Da Magnesium über den Schweiß ausgeschieden wird, ist es nicht verwunderlich, dass gerade Sportler, die vermehrt Schweiß absondern, unter Krämpfen zu leiden haben.
19.05.2011
Christoph Eydt
Krämpfe im Oberschenkel durch die Ernährung vermeiden
- Eine angepasste Ernährung ist die beste Vorsorge gegen Krämpfe. Wer regelmäßig von Krämpfen, gerade im Waden- und Oberschenkelbereich, betroffen ist, sollte seinen Ernährungsplan so umstellen, dass die Nahrung den Magnesiummangel ausgleichen kann.
- Magnesium findet man vor allem in vielen Vollkornprodukten. Getreideflocken und Brot sind hier die bekanntesten Beispiele.
- Darüber hinaus ist Magnesium auch in Hülsenfrüchten enthalten. Hierbei sind Bohnen und Erbsen gute Lieferanten von Magnesium.
- Weiterhin ist der Mineralstoff auch in Bananen, in grünem Gemüse und in vielerlei Milchprodukten zu finden. Die Banane ist eine sehr gute Quelle für Magnesium und eignet sich daher zum regelmäßigen Verzehr.
- In Nüssen ist sehr viel Magnesium enthalten, ebenso in Sesam und in Sonnenblumenkernen.
- Je nach Bedarf können nun einige dieser Produkte so zusammengestellt werden, dass der Magnesiumhaushalt im Gleichgewicht ist. Ein selbstgemachtes Müsli mit dem Schwerpunkt der Magnesiumzufuhr ist nur ein Beispiel für eine Ernährungsumstellung.
- Sonnenblumenkerne oder Nüsse können zwischendurch verzehrt werden. Sie eignen sich auch für unterwegs, um während längeren Wanderungen den Magnesiumhaushalt zu regulieren.
- Zum Trinken empfiehlt sich magnesiumreiches Mineralwasser.
- Zusätzlich zu der Ernährung können regelmäßige Massagen einen Krampf verhindern. Tritt ein Krampf im Oberschenkel auf, sollte dieser gleich massiert werden.
- Magnesium ist auch in Brausetabletten erhältlich, allerdings ist hierbei die Frage ungeklärt, ob der Körper den Mineralstoff genauso gut abbauen kann wie bei natürlicher Ernährung.

