Wenn Sie die Anschaffung einer neuen Heizungsanlage planen, sollte Sie im Voraus die entstehenden Kosten möglichst realistisch kalkulieren. Mitunter können Kosten entstehen, die Sie gar nicht mit eingeplant haben.

So kalkulieren Sie die Kosten für eine Heizungsanlage

  • Eine komplette Heizungsanlage besteht aus mehreren Komponenten. Der Heizkessel und der Warmwasserboiler gehören in der Regel zu den teuersten Komponenten.
  • Ein weiterer Kostenfaktor sind die Heizkörper und die Heizrohre. Heizkörper zu montieren und die dazugehörigen Rohre zu verlegen ist eine sehr arbeitsintensive Angelegenheit. Deshalb muss dafür auch ein hoher Arbeitslohn kalkuliert werden.
  • Falls Sie sich für eine Ölheizung entscheiden, kommen auch noch Kosten für die Öltanks und einen Raum, in dem die Öltanks stehen, hinzu. Bei einer Heizungsanlage, die mit Holzpellets betrieben wird, müssen Sie ebenfalls einen Raum für die Lagerung der Pellets mit einkalkulieren.
  • Des Weiteren muss geprüft werden, ob der Schornstein für die neue Heizungsanlage geeignet ist. Moderne Brennwertheizungen benötigen lediglich ein Kunststoffrohr als Schornstein. Sollte in Ihrem Schornstein noch ein Edelstahlrohr eingebaut sein, muss dieses entfernt werden.
  • Für die Warmwasserbereitung werden meistens auch Solarzellen auf dem Dach montiert. Diese schlagen bei der Investition ebenfalls zu Buche. Dafür sparen Sie auf Dauer Energiekosten.
  • Bei der Kalkulation der Kosten für eine Heizungsanlage müssen Sie aber auch an die Folgekosten denken. Eine Heizungsanlage muss regelmäßig gewartet und vom Schornsteinfeger überprüft werden. Dadurch entstehen Kosten von einigen Hundert Euro pro Jahr.

Damit Sie nicht selber nach den Preisen für sämtliche Komponenten einer Heizungsanlage suchen müssen, ist es wesentlich einfacher, wenn Sie sich von verschiedenen Heizungsbaufirmen unverbindliche Kostenvoranschläge unterbreiten lassen.