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Kosten einer Pelletheizung - damit sollten Sie rechnen

Wer mit einer Pelletheizung Wärme erzeugt, hat eine moderne Heizung, die klassische Brennstoffe verwertet. So können Sie eine neuwertige Heizungstechnologie nutzen und Kosten senken.

Pelletheizungen werfen vor allem in der Anschaffung Kosten auf.
Pelletheizungen werfen vor allem in der Anschaffung Kosten auf.

Weiterer Autor: Andrea Nittel-Neubert

Jeder Mieter und jeder Hausbesitzer weiß, dass die Heizkosten stets eine finanzielle Belastung darstellen können. Wer dauerhaft die Kosten senken möchte, sollte nicht mehr auf Gas- oder Ölheizungen setzen, sondern über Alternativen nachdenken. Pelletheizungen können eine interessante Lösung sein.

Die Funktionsweise von Pelletheizungen

  • Die kostensparende Pelletheizung hat einen Vorratsbehälter. In diesen werden die Pellets - kleine Holzpresslinge - eingefüllt. Diese werden anschließend in der Brennkammer des Ofens verbrannt.
  • Die dadurch entstehende Wärme steigt in einem System aus Rohren auf und erwärmt das darum befindliche Wasser. Wie auch bei anderen Heizungen, fließt das warme Wasser durch die Heizkörper in den einzelnen Räumen und erhöht so die Raumtemperatur.
  • Die Heizungssysteme sind unterschiedlich komplex gestaltet. Manche Pelletheizungen sind weitgehend automatisiert, sodass die Pellets automatisch in die Brennkammer transportiert werden und ein Sensor bei einem Absinken der Raumtemperatur den Brennvorgang neu initiiert. Andere Systeme sind weniger automatisiert und kosten dadurch auch weniger.

Diese Kosten müssen Sie einkalkulieren

  • Wer sich für eine Pelletheizung entscheidet, zahlt zuerst einen hohen Preis für die Einrichtung und die Installation. In der Anschaffung ist dies teurer wie wenn Sie eine Gasheizung installieren würden. Der Preis für den Kauf liegt bei ca. 12.000 Euro. Die Installation wird wiederum ca. 2.000 Euro kosten.  
  • Aufgrund der geringen Emissionen wird der Kauf einer Pelletheizung staatlich gefördert. Sie können hierbei einen Zuschuss in Höhe von 2.500 Euro bekommen. Informieren Sie sich darüber.
  • Wichtig ist es, dauerhaft Ausgaben zu senken. Sie können daher Ihre Ersparnis nur dann berechnen, wenn Sie die dauerhaften Heizausgaben einkalkulieren.
  • Beachten Sie, dass Sie zwischen einem Pelletkessel und einem Pelletofen wählen können. Was genau für Sie günstiger ist, besprechen Sie am besten mit einem Heizungsinstallateur. Er kann Ihnen dann einen gezielten Kostenvoranschlag machen.

Wie Sie beim Heizen Kosten sparen

  • Der Brennvorgang benötigt Sauerstoff, da ansonsten der chemische Prozess des Verbrennens der Pellets nicht stattfinden kann. Die Pelletheizung verfügt daher über ein Sauggebläse, welches die Luftzufuhr regelt. Sinnvoll ist hier eine automatische Steuerung, die selbstständig die optimale Luftmenge zuführt und so auch dem Rohstoff die maximal mögliche Energie abgewinnt.
  • Auch Systeme mit einem Vorratsbehälter helfen dabei, Kosten zu sparen. Denn wenn Sie die Pellets in großen Mengen bestellen und dann in dem Behälter lagern, erhalten Sie meist Mengenrabatte, die Ihre Ausgaben reduzieren. 
  • Wie bei anderen Heizungen auch gilt bei der Pelletheizung, dass die Verteilung der Wärme in den Innenräumen nicht behindert werden sollte. Dies bedeutet, dass die Heizkörper nicht von Abdeckplatten oder Gardinen verdeckt sein und sich auch nicht hinter Schränken etc. befinden sollten.
  • Zudem ist es sinnvoll, beim Verlassen des Raumes die Heizung nicht abzudrehen, da der Raum sonst auskühlt und später wieder kostenintensiv aufgewärmt werden muss.

(Stand: Oktober 2012)

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