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Kornelkirsche - so pflegen Sie sie richtig

Die Kornelkirsche ist ein früh blühendes Ziergehölz, dass auch unter den Namen "Gelber Hartriegel" und "Heritze" bekannt ist. Sie zeigt bereits die ersten Blüten, bevor der Laubaustrieb beginnt. Die Früchte der Kornelkirsche sind essbar. Das Holz der Kornelkirsche ist wegen seiner Härte in der Holzverarbeitung sehr beliebt. Das Gehölz wird als Strauch und als Baum angeboten und eignet sich als Hintergrund- und als Heckenpflanze gleichermaßen.

Die Kornelkirsche ist pfelgeleicht und anspruchslos.
Die Kornelkirsche ist pfelgeleicht und anspruchslos.

Anbau und Pflege der Kornelkirsche

Erwerben können Sie die Kornelkirsche in Gärtnereien und Baumschulen, die essbare Pflanzen anbieten oder darauf spezialisiert sind.

  • Für eine Pflanzung im Frühjahr oder Herbst sollten Sie sich für wurzelnackte Pflanzen entscheiden, Containerpflanzen hingegen können Sie ganzjährig pflanzen.
  • Die im Garten und vielen Parks wachsende Kornelkirsche ist nicht nur Zierstrauch, sie gilt auch als Heilpflanze. Die Kornelkirsche wächst sehr langsam, kann aber trotzdem eine Höhe von bis zu sechs Metern erreichen. Sie kommt an fast jedem Standort sehr gut zurecht, wobei ein warmer, trockener und sonniger bis halbschattiger Platz am günstigsten ist.
  • Der Boden sollte ein lockerer, humusreicher und sehr kalkhaltiger Lehmboden sein. Ein Rückschnitt ist bei der Kornelkirsche nicht erforderlich. Bei Bedarf können Sie aber mit dem Beginn der Blüte einige Zweige kürzen oder ganz entfernen. Wenn Sie das Gehölz als Heckenpflanze eingesetzt haben, sollten Sie allerdings einen stärkeren Rückschnitt durchführen.
  • Dünger benötigt die Pflanze keinen. Gießen sollten Sie sie im ersten Jahr nach der Pflanzung von März bis September einmal wöchentlich. Ältere Exemplare müssen nicht mehr gegossen werden.
  • Von Schädlingen oder Krankheiten wird die Pflanze nur selten befallen.Gelegentlich kann es vorkommen, dass sich Echter Mehltau auf den Blättern zeigt, der aber schon mit einfachen Hausmitteln leicht zu bekämpfen ist.

Vermehrung des Hartriegel

Vermehren lässt sich die Kornelkirsche durch Stecklinge und Absenker. Die Stecklingsvermehrung sollten Sie am besten in der Zeit von Mitte November bis Anfang Januar durchführen, da sich die Pflanze in dieser Zeit in der sogenannten Saftruhe befindet. Ansonsten würden die Triebstücke verbluten.

  • Bei der Stecklinksvermehrung trennen Sie ca. 20 cm große Stecklinge ab und stecken diese, sofern der Boden noch nicht gefroren ist, zu Dreiviertel ihrer Länge, direkt in den Boden. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, die richtige Seite in den Boden zu stecken, sonst würden die Wurzeln in die falsche Richtung ausschlagen. Am besten schneidet man das Ende, das in den Boden muss, schräg an, um eine Verwechslung zu vermeiden. Sollte der Boden schon gefroren sein, müssen Sie die Stecklinge - senkrecht in einen Eimer Sand gesteckt - in einer unbeheizten Garage bis zum Frühjahr lagern. Sobald der Boden im Garten aufgetaut ist, können Sie die Stecklinge in den Gartenboden oder auch in größere Blumentöpfe umstecken.
  • Bei der Vermehrung durch Absenker legen Sie einen der untersten Zweige der Kornelkirsche auf den Boden, ritzen ihn dort, wo er Bodenkontakt hat, leicht ein und bedecken ihn mit Komposterde. Empfehlenswert ist es, die Absenker mit Heringen oder Steinen am Boden zu fixieren. Haben sich nach einiger Zeit Wurzeln gebildet, können Sie den Senker von der Mutterpflanze abtrennen und einpflanzen.
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