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Korkboden für Balkon - darauf sollten Sie achten

Böden, die im Außenbereich verlegt werden sollen, sind immer höherer Belastung ausgesetzt als solche im Innenbereich. Wer sich nach einem geeigneten Boden für seinen Balkon umsieht, sollte daher eine möglichst bedachte Auswahl treffen. Eines der beliebtesten, auf dem Balkon zu verlegenden Materialen ist dabei der Korkboden. Haben auch Sie sich für Kork im Außenbereich entschieden, sollten Sie dennoch einige Dinge beachten.

Korkbodenbelag eignet sich perfekt für Balkone.
Korkbodenbelag eignet sich perfekt für Balkone.

Vorteile und Nachtteile von Korkboden

  • Dass Kork als Bodenbelag so beliebt ist, hat mehrere Gründe. Durch die Dichte und die eher niedere Wärmeleitfähigkeit des Material schätzt man es als guten Wärmedämmstoff mit hoher hygienischer Qualität. Die daraus resultierende isolierende Wirkung des Kork macht zusammen mit seine Elastizität und Wasserundurchlässigkeit die Verlegung des Materials im Außenbereich möglich.
  • Weiter gilt Kork als pflegeleicht sowie tritt- und schalldämpfend, sodass es sich vor allem für Mietswohnungen eignet, wenn die Nachbarn unter Ihnen nicht unbedingt jeden Schritt hören müssen, den Sie oben gehen.Für das Säubern und Sauberhalten des Materials reichen Wischen und Saugen vollkommen aus, zudem eignet sich der Stoff besonders für Allergiker und Asthmatiker.
  • Trotz alledem bringt ein Korkbodenbelag auch Nachteile mit sich. Gerade weil er elastisch ist, dehnt er sich schnell aus, sodass beim Verlegen präzise auf eine weite Dehnungsfuge geachtet werden sollte. Dazu kommt, dass nicht alle Arten von Krokboden über beispielsweise Fußbodenheizungen verlegt werden können, sodass Sie gegebenfalls einen Experten fragen sollten, welche Korkart sich für Ihre Wünsche eignet.

Der richtige Korkstoff für den Balkon

  • Schon beim Kauf von Baustoffen aus Kork sollten Sie etwas beachten. So sollten Sie vermeiden, Materialen zu kaufen, für die lösungsmittelhaltige Lacken zur Korkersiegelung verwendet wurden. Achten Sie darauf, dass statt dessen natürliche Harze oder Lacke auf Wasserbasis Anwendung gefunden haben, damit Sie später nicht mit unangenehmen, vom Boden aufsteigenden Gerüchen kämpfen müssen. Auch Naturöle und Wachs eignen sich deutlich besser zur Korkveredlung als lösemittelhaltige Stoffe.
  • Zudem müssen Sie sich im Baumarkt letztlich zwischen zwei verschiedenen Formen von Korkbodenbelag entscheiden. So existiert das Korkparkett, welches immer auf verlegereifen Untergrund zu verkleben ist, daneben wird Korkfertigparkett angeboten, das Sie schwimmend oder ineinander verleimen können.
  • Hierbei geben vor allem Untergrundbeschaffenheit und verfügbare Höhe des Balkons Ausschlag. Klebekork hat etwa eine Höhe von 4 bis 6 mm, das Korkfertigparkett liegt um die 10 bis 12 mm. Weil der Klebekork zudem auf "verlegereifen" Untergrund angewiesen ist, bietet sich für den Balkon eher der Fertigparkett an. Sandende Eigenschaften des Balkonbetons oder kleinste Risse im Balkon selbst könnten bei Klebekorkboden sonst dazu führen, dass er sich wieder löst.
  • Entscheiden Sie sich also für das Fertigparkett, so sollte das Verlegen selbst einfach werden. Achten Sie zunächst darauf, dass Ihr Balkon eben ist und keine größeren Vertiefungen aufweist, sind welche vorhanden, gleichen Sie sie vorher aus. Im Abstand von 1 bis 1,5 cm zu Wänden, Heizungsrohren und anderen festen Bauteilen des Balkons wird der Belag nun schwimmend verlegt, sodass er sich durch die großzügigen Fugen je nach Witterung ausdehnen kann.

Halten Sie sich an die Abstände, so sollten Sie sich schon bald an einem einwandfreien, neuen Balkonboden erfreuen können. Damit die Freude auch von längerer Dauer ist, bleibt noch zu raten, den Kork ab und an neu abzuschleifen und zu versiegeln, sodass der Glanz des Naturstoffes auch mit Zeit und Witterung nicht verloren geht.

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