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Kopfschmerztabletten - so setzen Sie sie richtig ein

Der Schädel brummt, hämmert oder scheint im nächsten Moment zu platzen. Die einfachste Lösung ist in diesem Fall oft der Griff zur Kopfschmerztablette. Allerdings gibt es einiges zu beachten. Je nach Ursache ist in einigen Fällen der Gang zum Arzt unumgänglich.

Kopfschmerztabletten dürfen nicht dauerhaft eingenommen werden.
Kopfschmerztabletten dürfen nicht dauerhaft eingenommen werden.

Was man bei Kopfschmerztabletten beachten muss

  • Nehmen Sie gleichzeitig andere Medikamente ein, lesen Sie aufmerksam den Beipackzettel durch. Unter Umständen kommt es zu Wechselwirkungen, die bestehende Symptome verstärken oder neue hervorrufen. Sind Sie sich unsicher, fragen Sie Ihren behandelnden Arzt.
  • Betroffene, die Blut verdünnende Medikamente wie Marcumar oder Heparin einnehmen, sollten auf keinen Fall Kopfschmerztabletten nutzen, die die Wirkstoffe Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen enthalten. Diese haben einen zusätzlich Blut verdünnenden Effekt, sodass es zu Blutungen kommen kann.
  • Auch in der Schwangerschaft ist aufgrund der Blut verdünnenden Wirkung von Ibuprofen und Acetylsalicylsäure abzusehen.
  • Viele Kopfschmerztabletten werden über die Leber verstoffwechselt. Ist bei Ihnen eine Erkrankung der Leber bekannt oder nehmen Sie weitere Medikamente, die die Leber belasten, lassen Sie sich von Ihrem Arzt ein Medikament verschreiben, welches auf anderem Weg abgebaut wird.
  • Nehmen Sie auf keinen Fall regelmäßig oder vorbeugend Kopfschmerztabletten ein. Augrund dessen erreichen Sie im schlimmsten Fall nur, dass die Schmerzen schlimmer werden und in einem Dauerkopfschmerz münden. Man spricht in diesem Fall vom Analgetikakopfschmerz. Besonders Kopfschmerztabletten, die die Wirkstoffe Koffein, Phenacetin oder Ergotamin enthalten, enden bei chronischem Gebrauch leicht im Analgetikakopfschmerz.
  • Warten Sie nicht so lange mit der Einnahme der Kopfschmerztablette, bis die Kopfschmerzen unerträglich werden. Wenn Sie merken, dass der Schmerz nicht von alleine zurückgeht, nehmen Sie je nach Menge des enthaltenen Wirkstoffes ein bis zwei Tabletten und gönnen sich Ruhe.
  • Nehmen die Kopfschmerzen nicht ab, erhöhen Sie nicht eigenmächtig die Dosis. Kopfschmerzen, die länger als zwei bis drei Tage anhalten, müssen vom Arzt abgeklärt werden, da eventuell ernste Krankheiten dahinter stecken können, die eine weitergehende Behandlung erfordern.

Was Kopfschmerzen auslösen kann

  • Vielleicht merken Sie, dass Sie zu wenig getrunken haben. Durch die mangelnde Flüssigkeit, verdickt das Blut und das Gehirn kann nicht mehr so gut mit Blut versorgt werden. Ein bis zwei Gläser Wasser können in diesem Fall Abhilfe schaffen.
  • Da Nikotin gefäßverengend wirkt, sollten Sie bei Kopfschmerzen nicht rauchen, da diese sonst je nach Ursache noch schlimmer werden.
  • Sind Sie häufig gestresst und haben in diesem Zusammenhang Kopfschmerzen, lernen Sie eine Entspannungsmethode wie die progressive Muskelentspannung oder autogenes Training. Ideal wäre es natürlich, wenn Sie den Stressfaktor ausschalten, was aber nur selten möglich ist.
  • Wenn die Rücken- oder Nackenmuskulatur verspannt ist, kann es zu Kopfschmerzen kommen; man spricht in diesem Fall vom Spannungskopfschmerz. Eine Kopfschmerztablette kann erste Hilfe leisten, wichtig ist es jedoch, die Verspannungen durch Massage, Krankengymnastik oder Entspannungsübungen zu beseitigen.
  • Auch ernsthafte Erkrankungen können Kopfschmerzen auslösen. Eventuell ist der Schmerz heftig und plötzlich, aber auch dumpf, drückend und stetig. Manchmal wird er auch von weiteren Symptomen wie Fieber, Verwirrtheit, Augenschmerzen, Müdigkeit oder Ohrgeräuschen begleitet. Suchen Sie in diesen Fällen unbedingt einen Arzt auf.
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