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Kontrollsucht - so lernen Sie sich zurückzunehmen

Die Welt ist so unkontrollierbar - es ist verständlich, wenn man das, was man kontrollieren kann, kontrollieren möchte. Lästig und unangenehm ist es dennoch. So kriegen Sie Ihre Kontrollsucht wieder in Griff:

Kümmern Sie sich um sich.
Kümmern Sie sich um sich.

Kontrollsucht einzuordnen lernen

  • Zuerst stellt sich die Frage, was Sie selbst als Kontrollsucht verstehen. Ist es Ihr Problem oder das Ihres Partners, Ihrer Kinder, Ihrer Freunde?
  • Sind Sie mit sich und Ihren Arten, Einfluss auf die Welt zu nehmen glücklich? Oder stören Sie die Eigenschaften an sich, die Sie selbst als Kontrollsucht bezeichnen, wirklich selbst? Wollen Sie etwas an Ihrem Verhalten verändern? Oder tun Sie es der Umwelt zuliebe?
  • Tun Sie es der Umwelt zuliebe, basteln Sie lieber an Ihrer Konfliktfähigkeit als an Ihrer Kontrollsucht herum. Sie müssen sich nicht alle Ihre sperrigen Eigenschaften abgewöhnen.

Kontrollsucht bearbeiten

  • Ihre Kontrollsucht stört Sie selbst, dann tun Sie etwas. Rechnen Sie aber nicht mit schnellen Änderungen. Suchtartige Verhaltensweisen brauchen ihre Zeit, bis sie verschwinden oder zumindest milder werden. Desto ehrlicher Sie sich selbst gegenüber sind, desto besserer.
  • Kontrollsucht ist eine Frage der Verantwortung. Dazu machen Sie sich am besten eine vermutlich lange Liste, für was Sie alles Verantwortung übernehmen. Für was oder wen Sie sich alles verantwortlich fühlen.
  • Und nun überarbeiten Sie diese Liste. Erwachsene können und sollen für sich selbst sorgen, weg von der Liste. Auch wenn es Ihre Eltern oder Ihr Partner oder Ihre erwachsenen Kinder sind. Sie dürfen bestimmen, wie Sie von ihnen behandelt werden wollen. Aber wie diese ihr Leben gestalten, ist wirklich ihre Sache.
  • Auch ein Partner hat ein Recht auf eine eigene Existenz. Eigene Hobbys, eigene Interessen. Und es ihn zu entscheiden, was ihm davon gut tut und was nicht.
  • Sie dürfen sich interessieren. Sie dürfen mitleiden. Aber nicht mitbestimmen.
  • Gewöhnen Sie sich bei jedem Kontakt zu anderen an, sich innerlich zu fragen: "Ist das wirklich meine Angelegenheit?" Das tun Sie für sich, um sich zu entlasten. Aber andere werden das auch zu schätzen wissen.
  • Schließlich versuchen Sie, sich wieder ein bisschen auf sich zu fokussieren. Sorgen Sie und kümmern sich um sich selbst.
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