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Kontaktkleber entfernen - so gelingt's

Kontaktkleber ist ein guter und dauerhafter Kleber. Gut, wenn Sie damit etwas verkleben wollen. Schlecht, wenn Sie Klebstoffflecken haben oder eine Verbindung wieder lösen wollen.

Entfernen Sie Kontaktkleber mit Margarine.
Entfernen Sie Kontaktkleber mit Margarine.

Was Sie benötigen:

  • warmes Wasser
  • Spülmittel
  • Spülmaschine
  • Heißluftgebläse
  • Spachtel
  • Lösungsmittel
  • Eisspray/Tiefkühltruhe
  • Hammer
  • Fett/Öl

So bekommen Sie Kontaktkleber wieder ab

  • Viele Kontaktkleber sind nicht wasserfest, Sie können zum Beispiel eine Glasvase restlos von Kontaktkleber befreien, wenn Sie diese in warmes Wasser mit Spülmittel legen. Wärme und Wasser mit Spülmittel sorgen dafür, dass der Kleber wieder weich wird und das Wasser zwischen Kleber und Werkstück kriecht. So können Sie den Kleber abheben und entfernen. Dieses Verfahren bietet sich an, wenn Sie Kontaktkleber von glatten Oberflächen entfernen wollen, die wasserfest sind. Auch die Spülmaschine kann da "Wunder" bewirken.
  • Mit einem Heißluftgebläse können Sie die meisten Kontaktkleber ebenfalls erweichen und als elastische Masse abziehen. Vorsicht, damit Sie mit dem Gebläse das Werkstück nicht beschädigen, schwenken Sie es hin und her, um eine punktuelle Erwärmung zu vermeiden. Fahren Sie mit einem Spachtel zwischen Kleber und Werkstück, um ihn zu entfernen.
  • Sie können den Kontaktkleber auch mit Benzin, Terpentinersatz oder einem anderen Lösungsmittel beträufeln bzw. einen damit getränkten Lappen darauf legen. Das löst den Kleber an und Sie können ihn ebenfalls abrubbeln, für größere Flächen, die mit dem Kleber behaftet sind, können Sie auch spezielle Abbeizmittel nehmen, die für Lackfarben gedacht sind. Diese Methoden sind nicht ganz ungefährlich, weil brennbare und giftige Gase entstehen. Auch greifen die Lösungsmittel oft den Untergrund an. Sie bekommen zwar den Kontaktkleber ab, haben aber dann einen deutlich größeren Fleck. Testen Sie die Wirkung des Lösungsmittels an einer versteckten Stelle.
  • Je rauer und saugfähiger der Untergrund ist, um so schwerer ist es, Kontaktkleber restlos zu beseitigen. Bei Holz hilft es manchmal nur, die Reste aus dem Holz zu schleifen. Kleidung sollte möglichst lange in warmes Wasser gelegt werden. Rubbeln Sie den Kleber, wenn er weich ist, ab. Nagellackentferner und andere Lösungsmittel helfen auch, aber hier haben Sie wieder das Problem, dass das Mittel gegen den Fleck oft größere Flecken verursacht. Auch hier hilft Wärme, Sie können den Kleber bei Textilien mit einem Bügeleisen erwärmen und abrubbeln. Legen Sie Papier zwischen Tuch und Eisen und bügeln Sie nicht zu heiß, sonst brennen Sie den Kontaktkleber ein.

Ungewöhnliche Methoden, Klebstoff zu entfernen

  • Statt den Kontaktkleber zu erweichen, kann es besonders bei Textilien besser sein, diese einzufrieren oder mit Eisspray zu behandeln. Legen Sie den nun kalten Stoff mit dem Fleck auf Holz und klopfen Sie mit dem Hammer auf den Fleck. So zertrümmern Sie den Kleber in kleine Stücke. Wenn Sie einen sauberen Hammer verwenden und nicht zu fest schlagen, beschädigen Sie zumindest nichts. Nach mehrmaligem Waschen ist der Kontaktkleber meist restlos verschwunden.
  • Alles, was zwischen Kleber und Untergrund gelangen kann, ist geeignet, den Kontaktkleber zu entfernen. Das gilt auch für Öle und Fette. Auch bei Kontaktkleber hilft "Omas Methode", Flecken mit Margarine zu bestreichen. Sie müssen bei dieser biologischen Methode das Fett aber anschließend entfernen können. Das geht übrigens recht gut mit Kreidepulver, das Sie darauf streuen.
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