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Konsiliarbericht - was tun, wenn ich mit den Inhalten nicht einverstanden bin?

Sie haben eine Überweisung von Ihrem Hausarzt für eine Konsiliaruntersuchung erhalten? Das heißt, dass der Arzt eine Verdachtsdiagnose gestellt hat, die er abgesichert haben möchte. Was aber, wenn der Konsiliarbericht nicht so ausfällt, wie Sie es sich vorgestellt haben.

Für Konsiliaruntersuchungen braucht man eine Überweisung.
Für Konsiliaruntersuchungen braucht man eine Überweisung. © Matthias_Preisinger / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Krankenkasse

Ein Konsiliarbericht ist sehr wichtig

  • Eine Konsiliaruntersuchung ist für einige Ärzte oder auch Psychotherapeuten vorgeschrieben und kann sehr wichtig sein.
  • Sie haben beispielsweise vor, in eine Psychotherapie zu gehen und stellen sich beim Psychologen vor. Der Psychotherapeut ist verpflichtet, Sie für eine internistische Untersuchung zu Ihrem Hausarzt zu schicken. Es ist wichtig, dass körperliche Erkrankungen ausgeschlossen oder auch festgestellt werden. So können beide eventuell zusammenarbeiten. Der Psychotherapeut darf und kann die Untersuchung nicht selbst durchführen.
  • Dafür gibt es ein Formular, das vom Konsiliararzt ausgefüllt wird. Es ist auch ein Überweisungsschein möglich.
  • Der Internist wird Sie untersuchen und bestätigt eventuell die Verdachtsdiagnose. Danach folgt der Konsiliarbericht, der direkt an den Psychotherapeuten geht.
  • Bei Ihrem nächsten Termin in der psychotherapeutischen Praxis wird der Therapeut den Konsiliarbericht mit Ihnen besprechen.

Die Diagnose fällt nicht wie erwartet aus

  • Sie haben den Bericht mit Ihrem Therapeuten besprochen und sind mit ihm nicht einverstanden.
  • Der Konsiliarbericht ist natürlich sehr wichtig für den Therapeuten, weil es auch um aktuelle Beschwerden gehen kann und dadurch die psychotherapeutische Behandlung aufgeschoben werden müsste.
  • Besprechen Sie Ihre Gedanken erst einmal mit Ihrem Therapeuten. Falls Sie nicht weiterkommen, gehen Sie noch einmal zu dem Konsiliararzt und fragen, wie er auf die Diagnose gekommen ist.
  • Hilft das nichts, können Sie sich auch an die Krankenkasse oder an die Ärztekammer wenden.
  • Von dort wird der Konsiliarbericht geprüft und in der Regel werden Sie von einem Gutachter noch einmal untersucht.
  • Sie benötigen allerdings Geduld, da es sich durchaus über Wochen oder auch Monate hinziehen kann. Falls Sie aber tatsächlich nicht mit dem Bericht leben können, sollten Sie auch die Möglichkeit nutzen, zu widersprechen.
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