- Es gibt viele verschiedene Koniferen und fast allen ist gemeinsam, dass sie am besten gar nicht geschnitten werden sollten. Informieren Sie sich also zunächst darüber, welche Konifere genau in Ihrem Garten wächst, bevor Sie zur Heckenschere greifen.
- Auch junge Pflanzen treiben an den geschnittenen Stellen nicht mehr aus und die kahlen Zweige bleiben sichtbar. Sie können nur wenige Koniferen, wie Eibe und Kiefer, kräftig zurückschneiden. Bei diesen robusten Koniferen treiben auch stark zurückgeschnittene Äste wieder neu aus.
- Bei allen anderen Koniferen sollten Sie früh anfangen, die Spitzen ein- bis zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Spätsommer, ein wenig zu stutzen. So können Sie ein zu schnelles Wachstum verhindern, ohne dass kahle Stellen sichtbar werden. Nach dem Abschneiden der Spitze bleibt Ihre Konifere allerdings flach. Gerade bei Hecken muss dies kein Nachteil sein.
- Achten Sie darauf, Ihre Konifere nach dem Schnitt ausreichend zu gießen und zu düngen. Besonders nach dem Schnitt im Herbst erholt sich die Pflanze dadurch bald wieder und übersteht den Winter unbeschadet.
- Eine zu groß gewordene Konifere können Sie meist nicht mehr zurückschneiden. Es bleiben immer kahle, braune Stellen, die nicht mehr grün werden.
- Sollten Sie alte Koniferen in Ihrem Garten haben, die zu groß geworden sind oder ihre Form verloren haben, ist eine Neuanpflanzung oftmals die beste Lösung.
- Manche Koniferen werden zu hohen Nadelbäumen. Verzichten Sie darauf, die Baumspitze abzuschneiden, wenn der Baum zu hoch ist. Dadurch verliert der Baum seine natürliche Form und gibt nur noch ein trauriges Bild ab. Auch in einem solchen Fall sollten Sie den Baum ganz entfernen und durch niedere Sträucher ersetzen.
- Wenn Sie in Ihrem Garten eine Konifere anpflanzen wollen, achten Sie also von Anfang an auf eine für viele Jahre zum Standort passende Sorte. Dann müssen Sie gar nicht erst zur Heckenschere greifen.
- Was bei allen Koniferen von Zeit zu Zeit anfällt ist ein Gesundheitsschnitt, bei dem alle abgestorbenen, abgebrochenen oder krumm wachsenden Äste entfernt werden.
Koniferen schneiden - so machen Sie es richtig
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Ralf Emmelius | 13.07.2011, 12:29
Thema: Das Ziehen von bereits vorhandenen Beständen. Vor einigen Jahren schon beschäftigte ich mich mit dem Beschnitt, um eine plegeleichte Form zu erhalten. Zunächst wurde eine dicke Schicht aus abgefallenen Nadeln entfernt, so das der Boden wieder sichtbar wurde. Sogleich wuden die dicken Stammzonen von dürrem und abgestorbenen Geäst befreit. Das Ergebis war eine Durchlüftung der anberaumen Bodenzone. Wie im Artikel schon beschrieben bilden diese Gewächse kaum Neubewuchs an den beschnittenen Stellen. Stadtdessen bildet sich die Krone vermehrt aus, so das eine schützendes Dach entsteht. Durch gezielten Beschnitt können so künstliche Formen erzeugt werden.

