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Komposter aus Metall selber bauen

Komposter aus Metall sind sehr beliebt bei Gärtnern. Sie sind nicht nur einfach aufzustellen, sondern sind auch noch sehr langlebig. Für einen natürlicheren Look können in die Drahtwände sogar noch Korbflechtelemente eingearbeitet werden.

Aus Kompost entsteht ein natürlicher Dünger.
Aus Kompost entsteht ein natürlicher Dünger.

Was Sie benötigen:

  • vier Wände aus feuerverzinkten Streckmetall
  • Fingerspitzengefühl
  • Geduld

Mit einem Komposter Biodünger selbst herstellen

Ein eigener Komposthaufen ist schon eine tolle Sache. Bioabfälle können preisgünstig entsorgt werden und entlasten somit den Hausmüll. Zudem entsteht im Laufe der Zeit mit der Komposterde ein hervorragender Dünger.

  • Während sich manche Kleingärtner einfach einen "wilden" Komposthaufen anlegen, legen andere wiederum mehr Wert auf das Erscheinungsbild. Die Lösung ist ein Komposter aus Holz, Metall oder Plastik.
  • Der klare Vorteil von Metall beim Komposter liegt in der Langlebigkeit, denn Metall kann nicht mit verrotten und hält somit viel länger als Holz. Das liegt meist an der Versiegelung an den Drahtgeflechten, aus denen der Metallkomposter besteht. Meist besteht diese Versiegelung aus Zink.
  • Auch in Sachen Stabilität bietet der Komposter aus Metall eine gute Perspektive. Einmal zusammengesteckt ist das Drahtgeflecht relativ stabil und hält auch größeren Belastungen stand.

Zusammenbau des Drahtgeflechtes aus Metall

Haben Sie sich erst einmal für einen Komposter aus Metall entschieden, kann es an das Aussuchen gehen. Zu beachten sind vor allem zwei Dinge: Die Verbindungshaken sollten nicht verbogen sein und die Versiegelungsschicht (Zink) sollte gleichmäßig auf dem Drahtgeflecht angebracht sein. Zudem gibt es natürlich auch noch unterschiedliche Maße. Standard bei einem Komposter aus Metall ist meist 100 x 100 x 80 cm.

  1. Es gibt offene Komposter und verschlossene Komposter. Es gibt welche mit offenem Boden und mit verschlossenem Boden. Vorteile in den verschlossenen Varianten zeigen sich im Schutz vor Ungeziefer. Wasser kann durch die Maschen des Drahtgeflechtes jederzeit ablaufen.
  2. Der Komposter besteht aus vier Streckmetallelementen, also vier Drahtgeflechten mit jeweils zwei Verbindungshaken bzw. Einstecklöchern an den Seiten. 
  3. Das Prinzip des Zusammensteckens ist relativ einfach. Stecken Sie eine Seite im 90-Grad-Winkel an die andere Seite. Achten Sie dabei auf einen ebenen Untergrund, damit sich der Komposter nicht verzieht bzw. die Verbindungshaken ordentlich sitzen. 
  4. Sind alle vier Teile miteinander verbunden und zusammengesteckt, können Sie nochmals mittels Wasserwaage prüfen, ob der neue Komposter aus Metall auch wirklich eben steht. 
  5. Zum Schluss sei noch gesagt, dass nicht alle Hausabfälle in einen Komposter gehören. Gekochte und fettige Speisereste beispielsweise sind weniger geeignet.

Ein Komposter aus Metall bietet Ihnen mehrere Vorteile. Er ist leicht zu montieren, stabil und langlebig. Auch im Preis-Leistungs-Verhältnis gibt der Komposter aus Metall eine gute Figur ab. Wer es jedoch etwas natürlicher mag, dem stehen auch diverse Möglichkeiten aus Holz zur Verfügung.

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