Kokospflanze - Hilfe bei vertrockneten Blättern

Pflanzen sorgen für eine gemütliche Wohnatmosphäre. Pflanzen sorgen für eine gemütliche Wohnatmosphäre.
Es ist schon erstaunlich, wie man sich mit Dekor die eigenen vier Wände verschönern kann - insbesondere mit Pflanzen, die ein bisschen Sommer in die Wohnung zaubern können, obwohl vielleicht eine andere Jahreszeit herrscht. Dekorative Zimmerpflanzen, insbesondere die Kokospflanze, erwecken mit ihrem satten Grün ein herrliches Feeling von Sonne, Strand und mehr. Umso bedauerlicher, wenn diese einmal vertrocknete Blätter zeigt.
Gastautor
10.12.2010 Gastautor
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • Wasserenthärter
  • Gartenerde
  • Sand
  • Dünger
  • Regenwasser

Pflege der Kokospflanze

  • Am wohlsten fühlt sich diese Pflanze an einem hellen und warmen Ort. Die Temperatur sollte nicht unter 20 °C liegen, das ist für das Wachstum und die Lebensdauer der Pflanze nicht förderlich.
    Im Sommer können Sie die Kokospflanze ruhig nach draußen stellen, gerne auch über Nacht, wenn es warm genug ist.
  • Sie sollten die Pflanze in den ersten beiden Jahren ihrer Blüte nicht düngen. Sie entnimmt die Nährstoffe der Nuss und dann dem Boden. Das Gießwasser darf nicht zu kalkhaltig sein, dies würde dazu führen, dass Ihre Kokospflanze nach gewisser Zeit eingeht. Am besten nehmen Sie Regenwasser oder filtern Ihr Leitungswasser mit einem Wasserenthärter.

Achtung bei ersten Anzeichen von Trockenheit

Eine silbrig-glänzende oder stumpfe Blattoberfläche deutet auf eine Disharmonie im Pflanzenorganismus hin. Thripsen, auch Gewitterfliegen genannt, und Spinnmilben sind Schädlinge der schönen Pflanze. Bei trockener Luft machen es sich diese Insekten auf der Kokospalme gemütlich und sorgen dafür, dass diese bald eingeht.

Erste Hilfe, wenn die Blätter der Kokospflanze vertrocknen

  • Die Kokospflanze benötigt viel Wasser. Die Erde darf auch einmal nass, aber nicht dauerhaft getränkt sein. Die Blätter trocknen schnell aus, wenn der Boden nicht den richtigen ph-Wert aufweist. Der Boden, in welchem die Kokospflanze eingetopft ist, sollte zunächst luftdurchlässig und leicht sauer sein. Das bedeutet, der ph-Wert muss unter 5,5 liegen.
  • Diesen Wert erreichen Sie gegebenenfalls mit Regenwasser und bestimmtem Dünger (Superphosphat und/oder Ammoniumsulfat). Torfreicher Boden ist ebenso sauer. Im Frühling, etwa nach dem ersten Umtopfen, kann man zu normaler Gartenerde und etwas Sand greifen. Mit etwas Glück bilden sich dann kräftige Wurzeln, sodass Ihre Pflanze ohne Probleme wachsen und gedeihen kann.
  • Unter Beachtung der Palmensorte und dem Standort kann die Kokospalme zwischen 20 und 25 m groß werden. Dabei sind die Stämme in der Regel lediglich 25 cm dick, während die schön gefiederten Blätter etwa 6 m lang werden. Wenn Sie nun alle hier genannten Pflegehinweise beachten, werden Sie lange Freude an Ihrer exotischen Zimmerpflanze haben.
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