Kokospalme - Pflege

Auch bei bester Pflege Ihrer Kokospalme werden Sie wohl auf eine Ernte verzichten müssen Auch bei bester Pflege Ihrer Kokospalme werden Sie wohl auf eine Ernte verzichten müssen
Eine 30 Meter hohe Kokospalme, unter der man Gefahr läuft, eine herunterfallende Kokosnuss auf den Kopf zu bekommen, wird es in einem deutschen Wohnzimmer sicher nicht werden. Aber eine exotisch anmutende Urlaubspflanze können Sie bei guter Pflege durchaus in Ihrer Wohnung beheimaten.
Maria Braig
09.11.2010 Maria Braig

Voraussetzungen für eine Kokospalme im Zimmer

  • Eine Kokospalme benötigt genügend Platz, das Zimmer sollte also groß genug sein, dass Palme und Bewohner sich gegenseitig nicht stören.
  • Entsprechend Ihrer Herkunftsregion benötigt die Kokospalme das ganze Jahr über sehr viel Licht und eine Raumtemperatur, die konstant über 20 Grad liegt.
  • Je heller der Standort ist, den Sie Ihr geben, am liebsten steht sie in der prallen Sonne, desto schneller wächst die Kokospalme und desto schöner wird sie.
  • Ist es der Palme zu dunkel, so hört sie sofort auf zu wachsen, schlimmstenfalls  geht sie ganz ein.

Regelmäßige Pflege der Kokospalme

  • Geben Sie Ihrer Kokospalme immer einen entsprechend großen Blumenkübel. Sie muss etwa alle drei Jahre umgetopft werden.
  • Setzen Sie die Pflanze in gute Gartenerde, die Sie mit Sand vermischen.
  • Die Kokospalme ist eine durstige Pflanze, mag aber keine dauerhaft nassen Füße. Gießen Sie also regelmäßig, aber vermeiden Sie stehendes Wasser im Blumentopf.
  • Stellen Sie die Palme im Sommer, wenn die Nächte nicht kälter als 20 Grad werden, ruhig auch ins Freie.

Wenn diese Bedingungen stimmen, dann haben Sie auch in  unseren nördlichen Breiten lange Freude an Ihrer Kokospalme, die immer einen Hauch Urlaub und Südsee in Ihre Wohnung bringen wird.

 

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Leser-Tipps (1) Ihren Tipp zur Anleitung schreiben
  • Helena | 03.03.2011, 13:17

    Wir haben 2008 eine frisch keimende Nuss von den Malediven als Souvenir mitgenommen und diese zuhause in einen grossen Kübel gepflanzt. Sie steht jetzt noch unter einem Dachfenster, zusätzlich wird noch mit einer Osram-Pflanzenleuchte fast 12 Std. täglich beleuchtet. Sie gedeiht noch immer hervorragend und macht ein Blatt nach dem anderen – allerdings noch immer V-förmige Sämlingsblätter. So ab Juni etwa stellen wir sie nach draussen (eine schöne Schlepperei, aber lohnend), aber so im September spätestens holen wir sie wieder rein. WICHTIG: am Anfang unbedingt schattieren!!! Sie ist zwar ein Kind der Sonne, aber bekommt sofort Sonnenbrand, wenn sie ohne Angewöhnung in die pralle Sonne gestellt wird. Etwa eine Woche lang braucht sie einen Sonnenschutz (dünnes Vlies z.B. oder nur in den Halbschatten stellen), danach darf sie die pralle Sonne geniessen. Wir hoffen, dass wir noch ein paar Jahre Freude an ihr haben werden. Vielleicht können wir sie ja danach einem botanischen Garten oder so spenden...?!

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