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Körnerkissen - Anwendung

Körnerkissen sind als Wärmespender eine Wohltat. Schnell erhitzt, hilft das Kissen bei Nackenverspannungen, kalten Füßen und Menstrautionsschmerzen. Bei der Füllung haben Sie verschiedene Auswahlmöglichkeiten von Kirschkernen bis Rapssamen.

Dinkelkörner sind eine typische Füllung für Körnerkissen.
Dinkelkörner sind eine typische Füllung für Körnerkissen.

Anwendungsgebiete für Körnerkissen

Ein Körnerkissen ist ein Stoffkissen mit Kammern, in denen sich Körner oder Kerne befinden. Die Wärmekissen finden Sie in verschiedenen Größen und Formen, beispielsweise als kleine Handwärmer für die Tasche, als Nackenkissen oder als Schal. Die Hauptfunktion der Kissen ist, lang anhaltende Wärme zu spenden.

  • Eine typische Anwendungsmöglichkeit für Körnerkissen sind Muskelverspannungen, vor allem im Nacken-Schulter-Bereich. Die Wärme des Kissens entspannt die Muskeln und ist eine gute Vorbereitung für Massagen. Sie finden Nackenkissen in Hufeisenform, sodass sich das Kissen perfekt um den Hals legt.
  • Körnerkissen können Sie bei Muskelschmerzen anwenden, da Wärme unter Umständen die Schmerzen lindert. Bei entzündlichen Muskel- oder Gelenkerkrankungen ist Wärme aber nicht angezeigt. In diesen Fällen können Sie das Kissen in den Gefrierschrank legen und als Kühlung verwenden.
  • Ein kühlendes Körnerkissen können Sie bei leichten Prellungen einsetzen. Der Arzt entscheidet, ob bei muskulären Schmerzen oder Verletzungen Wärme oder Kühlung indiziert ist.
  • Körnerkissen fungieren als Wärmflaschenersatz. Sie wärmen kalte Füße und ein kaltes Bett. Weil Wärme zum Teil auch Menstruationsschmerzen lindert, können Sie es dazu statt einer Wärmflasche auf Ihren Unterbauch legen.
  • Körnerkissen in Brillenform spenden überanstrengten Augen Wärme oder Kühlung, Entspannung und Frische.

Möglichkeiten der Befüllung

Ein gutes Körnerkissen erkennen Sie an einer engen Steppung der Kammern. Die Kammern sind wichtig, damit sich die Füllung nicht nach Schwerkraftsprinzip im untersten Teil sammelt. Für die Füllung haben Sie verschiedene Auswahlmöglichkeiten.

  • Mit einem Körnerkissen haben Sie ein einfach anwendbares Mittel zu Hand, mit dem Sie Ihrem Körper angenehme Wärme oder lindernde Kühle zuführen können. Das Praktische am Körnerkissen ist, dass es schnell warm oder kalt ist.
  • Das klassische Körnerkissen ist mit Getreidekörnern gefüllt. Sie speichern Wärme und geben sie langsam ab. Möglich sind Roggen- oder Weizenkörner, die jedoch nicht für Allergiker geeignet sind. Eine Alternative sind Dinkel und andere Getreide, aus denen sichDinkelkissen oder Hirsekissen herstellen lassen.
  • Ein hervorragender Wärmespeicher sind Rapssamen. Sie halten die Wärme länger, als alle anderen Getreidekörner und kühlen unter Hauttemperatur nicht ab.
  • Eine andere Art der Befüllung sind Obstkerne. Kirschkernkissen und Traubenkernkissen gehören zu den verbreitetsten Obstkernkissen. Diese Variante speichert trockene Wärme oder Kälte.

So wenden Sie Körnerkissen an

Je nach Anwendung spendet das Körnerkissen Wärme oder Kühle. Führen Sie ihm im Vorfeld je nach Anwendungsbereich Wärme oder Kälte zu.

  • Am schnellsten geht die Erwärmung in der Mikrowelle. Legen Sie das Kissen für eineinhalb Minuten bei maximal 800 Watt in das Gerät. Je kürzer die Zeit und je geringer die Wattzahl, desto weniger heiß ist das Kissen.
  • Wenn Sie keine Mikrowelle haben, verwenden Sie den Backofen. Geben Sie das Kissen in eine ofenfeste Schale, zum Beispiel eine Auflaufform. Heizen Sie den Backofen auf 100 Grad vor und erwärmen Sie das Kissen für zehn bis fünfzehn Minuten. Wählen Sie eine untere Schiene, damit das Kissen von oben nicht angesengt wird.
  • Um den kühlenden Effekt eines Körnerkissens zu nutzen, legen Sie es ins Gefrierfach Ihres Kühlschranks oder in den Gefrierschrank. Die Zeit bestimmt, wie kalt das Kissen wird.
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