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Knickfuß entgegenwirken - so geht's mit Yoga

Ein Knickfuß ist eine verbreitete Fehlstellung des Fußes, die oft in Kombination mit einem Platt- oder Senkfuß auftritt und die sich negativ auf die gesamte Körperhaltung auswirken kann. Beim Yoga gibt es einige allgemeine Anweisungen zur "Fußarbeit", mit denen Sie einem Knickfuß entgegenwirken können.

Beim Knickfuß ist das innere Fußgewölbe eingesunken.
Beim Knickfuß ist das innere Fußgewölbe eingesunken.

So gehen Sie mit Yoga gegen einen Knickfuß vor

Ein Knickfuß zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass der innere Rand des Fußgewölbes in Richtung Boden sinkt, während der äußere Fußrand kaum geerdet ist. Dieser Fehlstellung kann mit korrekter Fußarbeit beim Yoga entgegenwirkt werden.

  1. Stehen Sie aufrecht in der Berghaltung (Tadasana), stellen Sie Ihre Füße für mehr Kontrolle hüftbreit auf und drehen Sie sie so, dass die Außenkanten (!) der Füße parallel zueinander sind.
  2. Heben Sie nun zuerst die rechte Fußspitze des Fußes an, strecken Sie sie nach vorne und legen Sie die Zehen dann lang wieder ab. Heben Sie anschließend die rechte Ferse, verlängern Sie diese nach hinten und legen sie dann ebenfalls wieder ab.
  3. Wahrscheinlich können Sie feststellen, dass Ihr rechter Fuß im Vergleich zum linken Fuß effektiv länger geworden ist. Wiederholen Sie die gleiche Abfolge nun auch mit dem linken Fuß, damit beide gleichmäßig sind. 

Das Ausdehnen der Fußsohle in Längsrichtung ist beim Yoga der erste Schritt, um einem Knickfuß effektiv entgegenzuwirken und sollte bewusst und achtsam ausgeführt werden. Bemühen Sie sich, die Länge der Fußsohle im weiteren Verlauf der Yogaübung aufrechtzuerhalten.

So wirken Sie der Fehlstellung effektiv entgegen

Die meisten Menschen stehen so, dass ein großer Teil ihres Körpergewichtes von den Vorderfüßen getragen wird. Bei einem Knickfuß ist dies besonders problematisch, weshalb Sie die folgenden Übungsschritte sehr gewissenhaft und aufmerksam ausführen sollten.

  1. Bringen Sie Ihre Oberschenkel und Ihr Becken weiter nach hinten, um mehr Gewicht in die Fersen zu bringen. Wenn der Rumpf dabei etwas nach vorne kommt, versuchen Sie diesen vom Schambein an aufzurichten, ohne dass die Oberschenkel wieder nach vorne kommen.
  2. Heben und spreizen Sie nun alle Ihre Zehen, um die Muskeln der Füße zu aktivieren. Verbreitern Sie den ganzen Vorderfuß, indem Sie bei jedem Fuß den Kleinzehballen nach außen weg vom Großzehballen spreizen. 
  3. Behalten Sie die Länge der Fußsohlen und das Wegspreizen der Kleinzehballen bei, legen Sie die Zehen selbst aber lang wieder ab und pressen Sie dann kraftvoll die äußeren Fersen in den Boden, um den Auswirkungen des Kickfußes entgegenzuwirken.

Das Befolgen dieser Anweisungen ist zu Beginn zugegebenermaßen nicht ganz einfach. Wenn Sie die einzelnen Schritte aber wirklich genau ausführen, können Sie selbst beobachten, wie sich das Fußgewölbe hebt und der beim Knickfuß meist hervorstehende Sprungbeinknöchel nach innen verschwindet. 

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