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Knallgasprobe - Reaktionsgleichung

Bereits im Anfangsunterricht im Fach Chemie wird die Knallgasprobe häufig im Schülerlabor vorgestellt. Die Reaktionsgleichung kann auch ohne chemisches Grundwissen recht leicht nachvollzogen werden.

Die Knallgasprobe erfolgt im Reagenzglas.
Die Knallgasprobe erfolgt im Reagenzglas.

Knallgasprobe - Hintergründe

  • Bevor die Reaktionsgleichung der Knallgasprobe beschrieben wird, sollten Sie einmal einen Blick auf die Reaktion selbst werfen. Die Knallgasprobe darf grundsätzlich nur von Fachpersonal durchgeführt werden!
  • Häufig wird die Knallgasreaktion dazu verwendet, um den Nachweis von Wasserstoff zu demonstrieren: Tatsächlich kann dieser Versuch jedoch mit allen brennbaren Gasen durchgeführt werden. Die Knallgasprobe dient dazu, herauszufinden, ob Sauerstoff in einem brennbaren Gas enthalten ist und damit ein Gemisch, das explosiv ist, vorliegt.
  • Der Nachweis erfolgt mithilfe des zu prüfenden Gases, das in ein Reagenzglas gefüllt wird. Das Behältnis wird mit einer Hand mit dem Daumen zugedeckt. Das Gefäß wird an die Brennerflamme gehalten und geöffnet.
  • Jetzt wird ganz genau auf das Geräusch geachtet, das vernehmbar ist. Ein Pfeifen deutet darauf hin, dass eine explosive Mischung aus Luft und Wasserstoff vorliegt (Knallgas). Ein leises Ploppen hingegen zeigt das Vorhandensein von reinem Wasserstoff an.
  • Für den Versuch mit Wasserstoff wird dieses Gas in ein Reagenzglas gegeben, wobei die Öffnung des Behältnisses mit dem Daumen zugehalten wird. In der Nähe der Brennerflamme wird das Reagenzglas geöffnet, damit das Gas entweichen kann. 

Die Reaktionsgleichung der Knallgasreaktion

  • Die Reaktionsgleichung der Knallgasprobe kann ganz leicht nachvollzogen werden. Nur wenige Elemente sind an der Reaktion beteiligt.
  • Als Ausgangsstoff dient Wasserstoff (Elementsymbol H). Da Wasserstoff in der Regel zweiatomig vorliegt, lautet die korrekte Formel H2.
  • Der Wasserstoff verbindet sich während der Reaktion mit Sauerstoff (Elementsymbol O). Auch dieser liegt zweiatomig vor (O2).
  • Aus den beiden Reaktionspartnern entsteht anschließend Wasser. Um die Reaktion jedoch vollständig auszugleichen, müssen insgesamt 2 H2 verwendet werden, wobei auch zwei Wassermoleküle entstehen: 2 H2 + O2 --> 2 H2O
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