- 03.02.2012 Roswitha Gladel
- Autopolitur
- Autowachs
- Eisspray
- Waschbenzin/Spiritus
Vorsicht bei Kleberückständen am Autolack
Oft sind die Kleberrückstände auf Autolack weniger störend, als das Ergebnis, wenn Sie diese falsch entfernen:
- Verwenden Sie niemals Aceton oder Verdünner, um solche Rückstände von dem Autolack zu beseitigen. Auch Klingen oder Schaber aus Metall sind immer problematisch, denn damit können Sie bleibende Schäden am Lack verursachen. Aceton oder Verdünner führen in der Regel dazu, dass Sie die Rückstände schnell und einfach ablösen können, aber der Lack wird später unansehnlich, oft verblasst auch die Farbe.
- Entfernen Sie nie Kleberückstände von einem verschmutzten Autolack. Die anhaftenden Sand- und Staubpartikel scheuern dabei den Lack kaputt. Waschen Sie also immer erst die betroffen Stelle, bevor Sie die Rückstände von Klebern beseitigen.
So entfernen Sie Kleber von Autolacken
- Wenn Sie Aufkleber auf dem Auto haben, erwärmen Sie diese vorsichtig mit einem Haarföhn und ziehen diese ab, indem Sie eine Ecke anheben und möglich parallel zur Karosserie den Aufkleber abziehen. So bleiben meist keine Kleberückstände auf dem Autolack.
- Nehmen Sie etwas Autopolitur, normales Autowachs ohne Schleifkörper, also keine Lackauffrischer und geben diese auf die Kleberückstände. Polieren Sie das Wachs ab, wenn es angetrocknet ist.
- Sollte das nicht ausreichen, besorgen Sie sich Eisspray und vereisen die Kleberückstände. Rubbeln Sie diese ab. Sie dürfen auch mit den Fingernägeln oder einem Plastikspachtel vorsichtig nachhelfen. Etwas härter für den Autolack ist es, wenn Sie Waschbenzin oder Spiritus nehmen und damit die Kleberreste vom Autolack mit etwas Watte entfernen. Zur Not können Sie bei einem älteren Lack auch mit Politur, die Schleifkörper enthält, die Reste von dem Lack entfernen.
Auf jeden Fall sollten Sie den Lack abschließend immer mit Hartwachs oder Nanoversiegelung wieder versiegeln.