Kinder am Computer - so minimieren Sie Gefahren aus dem Internet

Kinder sollen frühzeitig den richtigen Umgang mit dem Computer lernen. Kinder sollen frühzeitig den richtigen Umgang mit dem Computer lernen.
Kinder wachsen heutzutage mit dem Computer auf. Die vielfältigen Zugriffsmöglichkeiten auf die größte Wissensquelle, das Internet, bergen viele Gefahren in sich. Nicht nur die Erwachsenen, nein im Besonderen die Kinder sind diesen ständigen Gefahren ausgesetzt. Die Gefährdung durch mangelnden Datenschutz und fehlende Datensicherheit darf nicht unterschätzt werden.
Roswitha Gladel
10.02.2011 Roswitha Gladel
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • PC
  • Internetzugang
  • Vertrauen zueinander
  • Gespräche
  • Schutzprogramme

Kinder kopieren die Nutzungsgewohnheiten der Erwachsenen  

  • Genau, wie Sie sich in sozialen Netzwerken präsentieren, Kontakte zu alten Bekannten oder Menschen mit gleichen Interessen im Internet suchen, so haben Ihre Kinder auch über spezielle Plattformen den Drang, sich Gleichaltrigen mitzuteilen.
  • Sie treffen sich in Chaträumen und plaudern munter darauf los. So, wie es Erwachsene scheinbar auch oft tun.
  • Sie geben Informationen preis, die normalerweise niemanden was angehen, weil Kinder eben unbedarfter am Computer sitzen.
  • Erwachsene verabreden sich am PC untereinander, Kinder machen es auch. Sie sind sich keiner Gefahr bewusst, weil die Erwachsenen sich nicht die Zeit nehmen, mit den Kindern über die möglichen Gefahren am Computer und im Internet reden.

Der richtige Umgang mit Computer und Internet

  • Sie als Eltern sollten sich die Zeit nehmen und mit den Kindern gemeinsam über den Umgang mit dem Computer und dem Internet reden.
  • Der Computer ist zwar der Freund der Familie, er kann aber durch das Internet und seine vielen Risiken auch schnell zum Feind werden.
  • Damit sich Ihre Kinder nicht benachteiligt fühlen, weisen sie jedem Kind ein Benutzerkonto zu. Begrenzen sie die Zugänge und die Benutzungszeit des Computers durch die Kinder durch Einstellen im Betriebssystem.
  • Ganz wichtig: Geben Sie dem Computer ein Passwort, das nur Sie kennen. So verhindern sie, dass die Kinder unbeaufsichtigt im Netz surfen. Bestimmte Betriebssysteme verhindern den Zugriff zu einschlägigen Seiten.
  • Ganz wichtig: Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind Regeln zur Nutzung des Computers und insbesondere des Internets.
  • Das Kind darf keine persönlichen Daten weitergeben und sich mit unbekannten Personen treffen.
  • Ermutigen sie Ihre Kinder, negative Auffälligkeiten mitzuteilen.
  • Sagen sie Ihren Kindern, dass man am Computer auch seine anerzogene Höflichkeit beibehalten muss.
  • Entdecken Sie gemeinsam mit Ihren Kindern auch deren Seiten im Internet.
  • Falls Ihre Kinder ganz leicht Ihre Einstellungen umgehen können, verwenden Sie zur Sicherheit Spezialprogramme, die sie gleich wieder in ihre Schranken weisen.

Wenn Erwachsene und Kinder sich arrangieren, kann ein Computer viel schwerer zur Quelle der Gefahr werden. Ein gesundes Misstrauen hat jedoch noch niemandem geschadet, nicht nur am Computer.

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