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Kfz-Versicherung von der Steuer absetzen - so geht's

Kfz-Versicherung von der Steuer absetzen - so geht's1:27
Video von Anna Schmidt1:27

Schön wäre es, die Kfz-Versicherung von der Steuer absetzen zu können. Dies ist für Arbeitnehmer, im Gegensatz zu Selbstständigen, jedoch nur noch eingeschränkt möglich.

Kfz-Versicherung ist bei Selbstständigen eine Betriebsausgabe

  • Besser als Arbeitnehmer oder Rentner sind Sie als Selbstständige hinsichtlich der Kfz-Versicherung gestellt. Sie können die Beiträge für den Firmenwagen in voller Höhe als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen. 
  • Dies gilt nicht nur für die Haftpflichtversicherung. Auch die Aufwendungen für die Teilkasko- und Vollkaskoversicherungen können Sie als Unternehmer steuerlich geltend machen.  
  • Sind Sie Arbeitnehmer, ist die Regelung eine andere. Gerne würden Sie die Position Kfz-Versicherung in voller Höhe von der Steuer absetzen, das Steuergesetz hat hier aber einen Riegel vorgeschoben. Während die Haftpflichtversicherung nur noch unter Umständen eine steuerliche Auswirkung hat, ist die Kaskoversicherung bei der Einkommensteuer außen vor. 
  • Der Gesetzgeber sieht alle Aufwendungen für ein Auto bei Arbeitnehmern über die Kilometerpauschale abgedeckt. 

Beiträge als Sonderausgaben von Steuer absetzen

  • Als Arbeitnehmer können Sie nur den Haftpflichtbeitrag als Kfz-Versicherung von der Steuer absetzen. Dies ist auch nur im Rahmen der Sonderausgaben möglich. 
  • Die Sonderausgaben sind jedoch auf 5.069 Euro bei Alleinstehenden und 10.138 Euro bei gemeinsam veranlagten Ehepartnern beschränkt. 
  • In Ihre Sonderausgaben fliessen auch alle anderen Versicherungen mit ein, unter anderem die anrechenbaren Beiträge zu Ihrer Krankenversicherung und der Aufwand für die gesetzliche Rentenversicherung.
  • Da diese beiden Positionen alleine schnell die Maximierungsgrenze der Sonderausgaben erreichen, bleibt selten Spielraum, dass Sie auch noch die Kfz-Versicherung von der Steuer absetzen können. 

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