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Keynessche Theorie - die Wirtschaftstheorie zusammengefasst

In den Wirtschaftswissenschaften sind vor allem wirtschaftliche Theorien relevant. Diese Theorien versuchen den Umgang mit Gütern und den Konsum dieser zu beschreiben. Ein prägnantes Beispiel hierfür ist die Keynessche Theorie.

In der Wirtschaft spielen verschiedene Theorien eine große Rolle.
In der Wirtschaft spielen verschiedene Theorien eine große Rolle.

Überblick über wirtschaftliche Überlegungen

  • Wirtschaftstheorien befassen sich mit Überlegungen vor allem zu der Verteilung von Gütern, aber auch der Verteilung von Geld. Seit es Handel gibt, gibt es hierzu Theorien.
  • So gibt es beispielsweise Überlieferungen, die bereits im antiken Griechenland auf eine Auseinandersetzung mit wirtschaftlichen Aspekten hindeuten. Allerdings kamen die wichtigen Theorien und der vor allem wissenschaftliche Diskurs darüber erst in der Moderne auf.
  • Ein erstes neueres Beispiel ist etwa die Marxistische Wirtschaftstheorie vom Ende des 18. Jahrhunderts. Ein schließlich für die Neuzeit relevantes Beispiel ist die Keynessche Theorie, die ab 1936 eine Rolle spielte und vor allem in Zeiten der sogenannten Konjunkturpakete noch immer von Bedeutung ist.

Die Keynessche Theorie

  • Die Keynessche Theorie wurde nach John Maynard Keynes benannt. Denn Keynes war maßgeblich an der Entwicklung dieser Theorie beteiligt, die auch oft unter dem Begriff des Keynesianismus gehandelt wird und in seinem Werk "Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes" niedergeschrieben ist.
  • Keynes trifft verschiedene Aussagen in seiner Theorie. So postulierte er etwa, dass die Nachfrage darüber bestimmt, wie viele Güter produziert und wie viele Personen bei dieser Produktion angestellt werden.
  • Weiterhin sagte Keynes, dass Investitionen die Kaufkraft der Bevölkerung bestimmen und nicht umgekehrt. Ist die Kaufkraft gering, so die Schlussfolgerung, sollten mehr Investitionen stattfinden, um die wirtschaftliche Entwicklung zu verbessern. Denn dadurch soll es zu einer Steigerung von Löhnen und somit zu mehr Kaufkraft kommen.
  • Daraus ergibt sich, dass die Investitionen notfalls gesteuert werden müssen und als Steuerungsinstanz kommt nach Keynes der Staat infrage. Hier ist somit die Analogie zu den Konjunkturpaketen während der Eurokrise zu ziehen - denn in dieser Griff der Staat massiv in die zuvor freie Wirtschaft ein, um neue Investitionen möglich zu machen.
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