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Kellerdämmung außen - so gelingt sie

Wenn Sie eine vernünftige Kellerdämmung haben möchten, müssen Sie nicht nur verschiedene Sachen beachten, sondern vor allem einen mindestens 80 cm breiten und 150 cm tiefen Schacht rund um das Haus ausschachten.

Eine Kellerdämmung sollte gründlich gemacht werden.
Eine Kellerdämmung sollte gründlich gemacht werden.

Was Sie benötigen:

  • Bitumenmasse
  • Styrodur-Platten

Eine Kellerdämmung von außen lohnt sich

Wenn Sie für sich und Ihre Familie ein neues Eigenheim schaffen, achten Sie sicher darauf, dass alle Regeln der Energieeinsparverordnung eingehalten werden. Eine gute Isolierung, Fenster nach den neuesten Emissionswerten und eine Solaranlage auf dem Dach bringen für Sie allerhand Vorteile. Was in den meisten Fällen irgendwie vernachlässigt wird, ist die Kellerdämmung von außen, denn auch unter der Erde können Kälte, Feuchtigkeit oder gar Nässe die guten Werte erheblich verschlechtern.

  • Allein schon aus diesem Grunde ist eine Kellerdämmung mit Platten aus Styrodur, welche resistent gegen Feuchtigkeit sind, sehr wichtig, denn der Wärmeverlust selbst im Keller kann für Sie höhere Kosten bedeuten. Dabei gibt es zwei grundsätzlich unterschiedliche Arten der Kellerdämmung.
  • Die erste Variante wird gerne bei Neubauten genommen, wo Sie den Keller nicht beheizen oder nicht häufig benutzen. Hier wird bereits die Grundplatte Ihres Eigenheims gedämmt, um eine Isolierung zwischen Keller und Wohnbereich zu schaffen.
  • Bei der zweiten Möglichkeit wird bereits das Fundament gedämmt und auch die Außenwände werden in diese Dämmung einbezogen. Somit sorgen Sie dafür, dass der Wärmeaustritt fast gegen null geht. Zudem kann auch keine Feuchtigkeit die Isolierung durchdringen und die Schimmelbildung durch eben diese ist praktisch ausgeschlossen. Dies sind die Varianten bei einem Neubau.

Eine gute Isolierung ist alles

Haben Sie jedoch einen Altbau gekauft, dann ist die Isolierung etwas komplizierter.

  1. Hier müssen Sie zunächst rings um das Haus einen Schacht von ungefähr 1,80 Meter Tiefe und rund 0,80 Meter Breite ausheben, damit Sie vernünftig arbeiten können.
  2. Als erste Maßnahme wird eine Bitumenmasse auf die Wand geschmiert. Bereits hier sollten Sie darauf achten, dass jede Stelle der Wand mit dieser Masse bestrichen wird.
  3. Dann bringen Sie auf diese Masse Styrodur-Platten an der Wand an, denn durch die Bitumenmasse kleben die Platten direkt an der Wand. Diese Platten sind resistent gegen Feuchtigkeit.
  4. Sie haben an je einer Seite Nut oder Feder und können auf diese Weise schlüssig miteinander verbunden werden. Auf diese Weise haben Sie eine für einen Altbau optimale Kellerdämmung geschaffen, wenn Sie anschließend den ausgehobenen Schacht wieder verfüllen.
  5. Sie können bei einem Altbau auch noch zusätzlich die äußeren Kellerwände von innen mit den Styrodur-Platten ausstatten, wenn Sie den Keller für verschiedene Angelegenheiten nutzen möchten. Damit haben Sie sowohl eine Kellerdämmung von außen und auch von innen, und dies sogar bei einem älteren Haus.
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