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Kellerboden renovieren

Möchten Sie Ihren Kellerboden renovieren, haben Sie viele verschiedene Möglichkeiten. Welche Sie nutzen, wird nicht zuletzt davon abhängen, wie Ihr Keller beschaffen ist. In der Regel wird der Boden mit Estrich gegossen und kann dann mit einem Belag versehen werden.

Sie können beispielsweise Holzfußboden auf dem Estrich verlegen.
Sie können beispielsweise Holzfußboden auf dem Estrich verlegen.

Was Sie benötigen:

  • Estrich
  • Gießharz
  • Estrichklammern
  • Quarzsand
  • Spachtel
  • Winkelschleifer
  • Meißel

Einen Kellerboden können Sie auf verschiedene Weise renovieren. Welche Variante Sie wählen, hängt davon ab, wie Ihr Boden beschaffen ist und auf welche Weise Sie den Raum verwenden möchten. Soll es Wohnraum werden, in dem Sie Teppich oder einen Fußbodenbelag verlegen möchten oder soll der Raum zum Abstellen oder als Hobbyraum genutzt werden?

Überprüfen Sie den Kellerboden auf Feuchtigkeit und Risse

  • Bevor Sie Ihren Kellerboden renovieren, sollten Sie ihn auf seine Beschaffenheit hin überprüfen. Hat er Risse, ist er feucht, muss die Oberfläche saniert werden?
  • Das Trockenlegen feuchter Kellerböden sollten Sie in Abstimmung mit einem Fachmann durchführen. Vor allem, wenn Sie den Kellerraum zu Wohnzwecken nutzen möchten, ist eine Isolierung notwendig, die Sie mit einem Fachbetrieb für die Trockenlegung von Kellern und Mauerwerken abstimmen sollten.

Renovieren Sie ihn in Abstimmung auf Ihre Bedürfnisse

Haben Sie sich einen Überblick verschafft, wie die Beschaffenheit Ihres Kellerbodens ist, können Sie diesen so renovieren, dass Sie ihn für Ihre Bedürfnisse optimal nutzen können.

  • Der Umfang der Sanierung richtet sich immer nach dem Zweck, mit dem der Kellerraum genutzt werden soll. Die Nutzung als Wohnraum bereitet je nach Beschaffenheit einen höheren Aufwand, als wenn Sie nur einen Abstellraum aus Ihrem Keller machen möchten.
  • Bei älteren Kellern, die nur mit einem Fundament versehen sind, können Sie zwischen die Stränge Estrich gießen. Achten Sie auf einen absolut ebenen Untergrund und gießen Sie in einer ausreichenden Dicke. Fünf bis zehn Zentimeter sollten es sein, damit der Estrich nicht bricht oder reißt.

Bessern Sie Risse im Boden des Kellers aus

Ist Ihr Kellerboden gerissen, können Sie diesen mit Gießharz, Quartzsand und Sanierklemmen ausbessern, bevor Sie einen Fußboden darauf verlegen.

  1. Vergrößern Sie jeden Riss mit einem Meißel. In diesen müssen Sie das Gießharz einbringen, und dies verbindet sich besser mit dem Beton, wenn es ausreichend Platz hat.
  2. Schneiden Sie mit einem Winkelschleifer mehrere Querschlitze in den Boden. Als Abstand eignen sich zehn Zentimeter. Diese sollen die Estrichklammern aufnehmen.
  3. Säubern Sie die Schnittstellen mit einem Staubsauger. Legen Sie danach in jeden Querschlitz eine Estrichklammer.
  4. Bringen Sie das Gießharz in die Risse. Tragen Sie dabei Handschuhe. Sind die Risse sehr groß, mischen Sie das Gießharz mit Quartzsand. Achten Sie darauf, dass auch die Estrichklammern übergossen werden. Glätten Sie die Ränder, die das Gießharz hinterlässt, mit einem Spachtel.
  5. Abschließend werden die Risse mit Quartzsand verschlossen. Geben Sie dem Material ausreichend Zeit, dass es trocknen kann.

Danach können Sie den Boden mit Teppich oder einem Bodenbelag auslegen.

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