Was Sie benötigen:
  • Klimagerät
  • Trocknungssäcke
  • Sperrbeton

Die Ursachen von Feuchtigkeit im Keller

  • Ältere Häuser haben oft noch einen gemauerten Keller, also kein Betonfundament oder Sperrbeton, der die Nässe (wie etwa Grundwasser) dauerhaft aus dem Keller fernhält. Sperrbeton kann man nachrüsten lassen, muss sich aber auch über die Nachteile im Klaren sein. Wo keine Nässe hinein kann, kann auch kein Schwitzwasser hinaus, d.h., der Keller kann im Sommer leicht schwitzen, was sich an feuchten Wänden bemerkbar macht.
  • Wer an den Kellerwänden zu dicht Schränke oder Regale aufstellt, muss auch damit rechnen, dass der Keller feucht wird.
  • Ein hoher Grundwasserspiegel kann auch für Feuchtigkeit im Keller verantwortlich sein. Das ist zwar im Bebauungsplan ersichtlich, kann sich allerdings mit der Zeit ändern, wenn z. B. viel Oberfläche versiegelt wird.
  • Nicht zuletzt hindert oft ein falsches Lüftungsverhalten das Trockenlegen des Kellers, weil die Wände zu sehr schwitzen.

 So können Sie das Untergeschoss trocken legen

  • Ein Eindringen von Oberflächenwasser durch undichte Kellerfenster oder Risse und Spalten im Mauerwerk ist auszuschließen.
  • Lassen Sie beim Aufstellen der Regale oder Schränke im Keller genügend Abstand zur Mauer, denn wenn die Luft dort nicht zirkulieren kann und abstockt, kann es zu vermehrter Feuchtigkeit und Schimmelbildung im Keller kommen.
  • Bedenken Sie beim Lüften der Kellerräume zum Trockenlegen, dass Sie die Kellerfenster nur öffnen, wenn es draußen kälter oder maximal gleich warm ist, als im Keller selbst. Wenn es draußen wärmer ist, lüften Sie auf keinen Fall den Keller, denn das führt zu einem Schwitzen der Kellerwände und somit können Sie den Keller nicht trocken legen.
  • Lassen Sie so viel Luft wie möglich im Keller selbst zirkulieren. D. h., Sie lassen die Türen innen offen und stellen  gegebenenfalls einen Ventilator auf, der beim Trockenlegen des Kellers Hilfe leistet.
  • Sie können auch zum Trocknen des Kellers ein Klimagerät installieren, dass nicht vordergründig zum Kühlen der Räume gedacht ist, sondern vielmehr, um den Keller zu entfeuchten. An schwülen Tagen kommen da schnell mal ein paar Liter pro 24 Stunden zusammen.
  • Eine billigere Alternative sind die Entfeuchtersäcke, die man im Baumarkt kaufen kann, um den Keller trocken zu legen. Man legt sie in jedem Kellerraum aus und lässt sie dann wieder trocknen, wenn sie vollgesogen sind. Das kann man im Backofen tun oder indem man sie in die Sonne legt.